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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Projektstart

"Klimasmarte" Nordstadt: Team von "iResilience" lädt Interessierte zum Ideen-Austausch in die Paulus-Kirche

Nachricht vom 16.08.2019

Wie wirkt sich der Klimawandel in Städten aus und wie können sie widerstandsfähig gegenüber der Folgen werden? "iResilience" heißt das Forschungsvorhaben von "nordwärts", der Stadtentwässerung und der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund, das diesen Fragen auf Quartiersebene nachgeht. Zum Projektstart lädt das Team am Donnerstag, 29. August, von 17:00 bis 20:00 Uhr, Interessierte zum Ideen-Austausch in die Paulus-Kirche.

Ideen für Maßnahmen für eine widerstandsfähige Stadt

Ideen für Maßnahmen für eine widerstandsfähige Stadt
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Koordinierungsstelle "nordwärts"

Mit dem fortschreitenden Klimawandel treten extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitze und Dürre häufiger auf. Die vergangenen Hitzeperioden im diesjährigen Sommer zeigen einmal mehr, dass sich Städte an den Klimawandel anpassen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Klimafolgen (Klimaresilienz) verbessern müssen.

Forschung in zwei Pilotgebieten

Die Koordinierungsstelle "nordwärts" und die Stadtentwässerung Dortmund greifen dieses Thema in Zusammenarbeit mit der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund und weiteren wissenschaftlichen Institutionen auf. In den kommenden zwei Jahren soll den Auswirkungen des Klimawandels im Rahmen des Forschungsvorhabens "iResilience" in zwei Dortmunder Pilotgebieten begegnet werden.

Maßnahmen im Quartier

Eins dieser Pilotgebiete ist die Umgebung rund um die Schützenstraße in der Nordstadt. Gemeinsam mit Bürger*innen, Initiativen und Vereinen, Vertretern aus Wissenschaft, lokaler Wirtschaft und Stadtverwaltung sollen Antworten zu den folgenden Fragen gefunden werden: Was bedeuten die Folgen des Klimawandels für den eigenen Stadtteil? Was macht Starkregen mit Häusern, Straßen oder Plätzen? Wie sehr belasten Hitze und Trockenheit die Menschen im Quartier? Macht mehr Grün heiße Sommer in der Stadt zukünftig erträglicher? Vor allem aber: Welche Maßnahmen können Bürger*innen alleine oder in Kooperation mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteuren im Quartier umsetzen?

Innovative Lösungen entwickeln und erproben

Das Projektteam unterstützt die in diesen Stadtvierteln lebenden und sich engagierenden Menschen und Einrichtungen dabei, innovative Lösungen zur Klimavorsorge zu entwickeln und zu erproben. In einem umfassenden Beteiligungs- und Kooperationsprozess werden gemeinsam Lösungen in den Bereichen "Grün in der Stadt", "Starkregenvorsorge" und "Hitze und Gesundheit" erarbeitet.

Ideen für eine "klimasmarte" Nordstadt einbringen

Am Donnerstag, 29. August 2019, von 17:00 bis 20:00 Uhr, lädt das Projektteam Interessierte aus dem Quartier herzlich zum Projektstart in der Nordstadt in die Paulus-Kirche, Schützenstraße 35, ein. Nach der Vorstellung der zu erwartenden Folgen des Klimawandels rund um die Schützenstraße soll dann gemeinsam mit dem Entwurf eines Zukunftsbilds für eine "klimasmarte" Nordstadt begonnen und erste Ideen für Umsetzungsmöglichkeiten gesammelt werden.

Zum Thema

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an Frau Poppe zur besseren Einschätzung der Anzahl der Teilnehmenden wird herzlich gebeten.