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Hafenkran bei Nacht

Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

"Emscher nordwärts"

Die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 nimmt Fahrt auf

Nachricht vom 17.09.2019

Für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 sollen im Zuge des Projektes "Emscher nordwärts" neue Grünflächen und Quartiersverbindungen entstehen. Dafür ist Ende 2019 die Auslobung eines internationalen Realisierungswettbewerbs vorgesehen. Die Bürger*innen bleiben weiter eingebunden.

Die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 nimmt Fahrt auf

Informations- und Beteiligungsveranstaltung
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Thomas Seuthe für IKU_DIE DIALOGGESTALTER

Die Internationale Gartenausstellung 2027 in der Metropole Ruhr ist eine riesige Chance für Dortmund und seine Quartiere entlang der Emscher. Im Zuge des Großprojekts "Emscher nordwärts", mit dem sich Dortmund als sogenannter Zukunftsgarten und einer von drei Hauptstandorten qualifiziert hat, sollen neue grüne Korridore, flankiert durch Quartiersverbindungen, die Lebensqualität vor Ort steigern – und das weit über das Jahr 2027 hinaus.

Nachdem der Rat der Stadt im September 2018 mit dem Grundsatzbeschluss zur Teilnahme an der IGA 2027 "grünes Licht" gegeben hat, konnte, in Abstimmung mit den beteiligten lokalen und regionalen Akteuren, die Weiterentwicklung des Projekts voranschreiten.

Wettbewerb für den Zukunftsgarten "Emscher nordwärts"

Der nächste bedeutsame Meilenstein ist dabei für Ende 2019 vorgesehen: die Auslobung eines internationalen städtebaulich-landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerbs für den Zukunftsgarten "Emscher nordwärts".

Dabei sollen die Wettbewerbsbeiträge nicht nur auf den projektbezogenen und vorab definierten Rahmenbedingungen aufsatteln. Auch die Ergebnisse aus den durchgeführten Werkstätten und Beteiligungsprozessen, dem Rahmenplan " Emscher nordwärts ", den Leitzielen der Stadt Dortmund sowie den Leitthemen der IGA 2027 fließen mit ein.

Darüber hinaus ist in diesem Jahr der Dortmunder Beteiligungsprozess zur IGA 2027 offiziell gestartet. Unter dem Titel "Los geht's, Emscher nordwärts – Internationale Gartenausstellung // IGA Metropole Ruhr 2027" fand am 8. Juli 2019 in der Waschkaue der Kokerei Hansa eine erste öffentliche Beteiligungsveranstaltung für interessierte Bürger*innen, Akteure und für die Politik statt. In Form eines Dialog-Marktes wurden gemeinsam mit rund 100 Interessierten Ideen und Anregungen zum Zukunftsgarten "Emscher nordwärts" diskutiert. Die Veranstaltungsergebnisse wurden sowohl in Form eines schriftlichen, als auch eines visuellen Protokolls ("Graphic recording") festgehalten und fließen ebenfalls in die Auslobungsunterlagen für den Ideen- und Realisierungswettbewerb ein.

Graphic Recording

Graphic Recording der Ergebnisse des Dialogs "Los geht's, Emscher nordwärts!"
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Susanne Ferrari

Bürgerbeteiligung mindestens bis 2027

Der Beteiligungs- und Dialogprozess soll bis zum Ausstellungsjahr 2027 und ggf. auch darüber hinaus fortgeführt werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Beteiligungsstrukturen gelegt, die als "Konfliktradar" gelten und dazu dienen, Projektrisiken frühzeitig zu erkennen und die Verwaltung in die Lage versetzen, entsprechend gegensteuern zu können.

Abschluss der Maßnahmen bis 2026 geplant

Obwohl die IGA erst im April 2027 eröffnet, sollten bereits 2025 alle Baumaßnahmen und 2026 alle übrigen Maßnahmen abgeschlossen und vorzeigbar sein. Die Planung und Umsetzung der IGA 2027 soll aus einer Hand entwickelt, konkretisiert und koordiniert werden. Zur Bündelung der Aufgaben wurde im Amt für Stadterneuerung eine Projektgruppe IGA 2027 gegründet, um den Prozess zu organisieren.

Die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 nimmt Fahrt auf

Schaubild Organisationsstruktur IGA 2027
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Organisationsstruktur mit Lenkungskreis

Einen zentralen Bestandteil der Kommunikations- und Organisationsstruktur bilden ab Anfang 2020 regelmäßig tagende Abstimmungsrunden. Neben einem Jour fixe, der den fachbereichsübergreifenden Austausch auf Arbeitsebene sicherstellt, sollen die wesentlichen Entwicklungsschritte im IGA-Lenkungskreis thematisiert und diskutiert werden. Dabei handelt es sich um ein übergeordnetes, strategisches Beratungsgremium, das sich aus Vertreter*innen der Stadtspitze sowie der Vorstandsebene der beteiligten Projektpartner zusammensetzt.

Die Verwaltungsspitze der Stadt Dortmund bildet das verwaltungsinterne Entscheidungsorgan, bevor die Maßnahmen und Projektbausteine in die politischen Gremien zur Beschlussfassung eingebracht werden. Aufgrund der Einbettung in das Dekadenprojekt "nordwärts" soll die IGA 2027 auch im bereits bestehenden "nordwärts"-Kuratorium thematisch platziert werden. Es unterstützt, fungiert als Multiplikator und vernetzendes Element, setzt sich zugleich aber auch kritisch mit den anstehenden Aufgaben auseinander.

Zum Thema

Alle Informationen zur Internationalen Gartenausstellung 2027 in Dortmund finden sich gebündelt auf der Projektseite.