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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Mitwirkung

"nordwärts" erprobt am Projekt Haus Wenge digitale Beteiligungsformate

Nachricht vom 21.10.2020

Jetzt erst Recht: Auch wenn der Workshop zur Findung einer Trägerkonstruktion für den ehemaligen Adelssitz "Haus Wenge" am 26. Oktober 2020 aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation nicht stattfinden kann, lassen sich die Beteiligten nicht entmutigen. Die Koordinierungsstelle "nordwärts" möchte gemeinsam mit ihrem Kuratoriumsvorstand und allen Haus-Wenge-Interessierten neue Möglichkeiten der Bürger*innen-Beteiligung erproben.

Haus Wenge

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dagny E. Klemm

"Haus Wenge" in Dortmund-Lanstrop ist ein mittelalterlicher Rittersitz aus dem 13. Jahrhundert. Das zweigeschossige Herrenhaus mit dem Staffelgiebel in Backstein und den Steinkreuzfenstern ist das einzige im Raum Dortmund erhaltene Adelshaus mit gotischen Formen.

"Haus Wenge" steht aktuell leer und wird durch die Firma Grünbau gGmbH renoviert. Die Grünbau gGmbH ist ein Jugendhilfeträger und vermittelt Langzeitarbeitslose in Arbeit. Sie bereitet so Jugendliche auf den Übergang von der Schule in den Beruf vor.

"Haus Wenge" soll zukünftig für die Bürger*innen geöffnet und von ihnen selbst verwaltet werden. Die Koordinierungsstelle "nordwärts" arbeitet gemeinsam mit dem "nordwärts"-Kuratorium sowie interessierten Vereinen aus Lanstrop an der Schaffung einer Trägerorganisation sowie an einem nachhaltigen Nutzungs- und Finanzierungskonzept.

Alle Bürger*innen, insbesondere auch die Vertreter*innen aus den Lanstroper Vereinen, sind eingeladen, an einem der drei folgenden Mitwirkungsangebote teilzunehmen:

1. Möglichkeit: Sie nehmen an einer Videokonferenz teil (26. Oktober 2020 von 16:00 bis 19:00 Uhr)

"nordwärts" lässt Ihnen gerne Zugangsdaten sowie eine kurze Anleitung zu einer Videokonferenz zukommen. Sie benötigen dafür einen PC oder einen Laptop, am besten mit einer Kamera und einen Internetzugang. Bei Fragen hilft "nordwärts" gerne telefonisch weiter.

2. Möglichkeit: Sie nehmen an einer Telefonkonferenz teil (29. Oktober 2020)

Alternativ erhalten Sie von "nordwärts" Einwahldaten sowie eine kurze Anleitung zu einer Telefonkonferenz. Sie benötigen dafür ein Telefon oder ein Smartphone. Auftretende Fragen werden Ihnen auch bei dieser Möglichkeit beantwortet. Anhand ihrer Rückmeldung werden Kleingruppen gebildet und entsprechende Zeitfenster zur Verfügung gestellt.

3. Möglichkeit: Sie führen persönliche Gespräche (2. November 2020)

Zur Findung einer Trägerkonstruktion können Sie persönliche Gespräche, bilateral oder in einer kleinen Gruppe (maximal zu fünft) mit der Koordinierungsstelle "nordwärts" führen.

Zum Thema

Anmeldungen telefonisch oder per E-Mail unter

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.