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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

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Soziales

Gewinner*innen des Ideen-Wettbewerbs "Mitmachen, Mitgestalten, gemeinsam Gutes tun – Aktiv und Innovativ für eine nachhaltige Nordstadt" stehen fest

Nachricht vom 25.01.2021

Ein spezieller Libellen-Garten, ein neuer Gemeinschafts-Garten für alle oder wunderbar gestaltete Baumscheiben sowie neues nachhaltiges Saatgut: Alle diese Ideen kommen aus der Bewohnerschaft oder der Akteurslandschaft der Nordstadt und sind nun erstmalig im Rahmen eines Wettbewerbs prämiert worden.

Urkunden

Urkunden für zwei erste Plätze gingen an das Projekt "Refugees for Future" sowie ein privates Baumscheiben-Pflege-Projekt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): QM Nordstadt

20 Einsendungen, zwölf Anerkennungspreise und sieben Preisträger*innen, das ist das erfolgreiche Ergebnis des ersten Ideen-Wettbewerbs "Mitmachen, Mitgestalten, gemeinsam Gutes tun – Aktiv und Innovativ für eine nachhaltige Nordstadt" des Quartiersmanagements Nordstadt.

Vorbild-Projekte für Upcycling, Lastenrad-Sharing oder Insektenhotels

Dank des Mottos "Nordstadt natürlich!" sind Themen wie Upcycling, Stadtgärtnern oder Stadtgrün sowie Artenvielfalt und Klimaschutz längst in der Nordstadt angekommen. Viele Aktivitäten im Stadtteil, so etwa die "WERTstatt" des "Mobile Selbstbestimmtes Leben e.V.", die Nola Lastenräder, das Baumscheiben-Pilotprojekt in der Braunschweiger Straße oder das Projekt "1.000 Insektenhotels für die Nordstadt" zeugen von engagierten Akteur*innen und ambitionierten Projekten.

Dieses Engagement - in Verbindung mit einem, der Allgemeinheit dienlichen Umweltbewusstsein - wird weiterhin gefördert. Darum lobte das Quartiersmanagement Nordstadt im letzten Quartal des Jahres 2020 den Mitmach-Wettbewerb aus. Anwohner*innen, Nachbarn, Initiativen und Vereine waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen und nachhaltigen Aktionen im Bereich des Umweltschutzes zu bewerben. Im Fokus standen: der Umweltschutz, das Stadtklima, die Müllvermeidung, umweltbewusste Altstoffverwertung, Aktionen für mehr Stadtgrün und nicht zuletzt die Förderung des Gemeinschaftssinns.

Neue Ideen für Stadtgrün und Artenschutz

Die Preisvergabe orientierte sich an folgenden Themenfeldern: Upcycling, Stadtgärtnern/Stadtgrün, Artenvielfalt und Klimaschutz. Zusammenfassend kamen die Juror*innen, bestehend aus Vertreter*innen der Sponsoren, des Amtes für Stadterneuerung, des Umweltamtes, dem Grünflächenamt, der Bezirksbürgermeisterin und einer Vertreterin des NABU Dortmund zu folgenden Ergebnissen: Die Jury stimmt darin überein, dass alle Projekte eine Würdigung in Form einer finanziellen Unterstützung erhalten. Als Voraussetzung für eine Platzierung 1. – 3. gilt, dass ein Projekt mindestens ein halbes Jahr Bestand hatte. "Jüngere" Projekte und solche, die es nicht unter die ersten drei geschafft haben, werden mit einem Anerkennungspreis zur Weiterarbeit ermutigt. Preise werden in den zwei Kategorien, Privatpersonen und Institutionen, vergeben.

Preise für Institutionen

  • 1. Preis: "Train of Hope e. V." für das Projekt "Refugees for Future", Preisgeld 300 Euro
  • 2. Preis: Förderverein der Libellen Grundschule für das Projekt "Libellen-Garten", Preisgeld 250 Euro
  • 3. Preis: Offenes Zentrum e.V. für den Gemeinschaftsgarten in der Alsenstraße, Preisgeld 200 Euro
  • und Kings’ Kids e. V. für das Projekt "Rettet die Blaumeise und Igel", Preisgeld ebenfalls 200 Euro
  • Alle weiteren Projekte von Institutionen erhalten einen Anerkennungspreis von 100 Euro.

Preise für Privatpersonen

  • 1. Preis: Familie Iz, Baumscheibenpflege in der Clausthaler-, Ecke Steiger Straße, Preisgeld 100 Euro
  • 2. Preis: Susanne Brandt "Gelebter Traum" Innenhofbegrünung in der Robert Straße, Preisgeld 90 Euro
  • 3. Preis: Jörg Lülling für das Projekt "Sunvia - Saatgut für Alle", Osterlandwehr, Preisgeld 80 Euro
  • Alle weiteren Projekte von Privatpersonen erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 50 Euro.

Neben einer Urkunde für alle Bewerber*innen vergibt das Quartiersmanagement Nordstadt an alle Teilnehmer*innen ein handgefertigtes "Nordstadt Herz" aus der Bildhauerwerkstatt der Künstlerin Almut Rybarsch-Tarry. Diese herzliche Geste drückt in besonderer Weise eine hohe Wertschätzung für den Einsatz in Sachen Umweltbewusstsein aus.

Das Projekt wird finanziert durch die Wohnungsunternehmen DOGEWO21, Julius Ewald Schmitt GbR, LEG Wohnen NRW GmbH, Spar- und Bauverein eG und VIVAWEST Wohnen GmbH und die Entsorgung Dortmund GmbH.

Zum Thema

Das Quartiersmanagement Nordstadt ist ein Projekt des Stadterneuerungsprogramms "Soziale Stadt NRW - Dortmund Nordstadt". Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.