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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Soziales

"nordwärts vor Ort": Firma spendet 1.000 FFP2-Masken an Corona-Winterhilfe am U

Nachricht vom 22.02.2021

Das Koordinierungsprojekt "nordwärts" mit dem Projektbüro "nordwärts vor ort" in der Mallinckrodtstraße betreut auch Betriebe der migrantischen Ökonomie. Aus der Arbeit mit einem der Unternehmen erwuchs die Idee, besonders bedürftige Menschen mit den jetzt durch die Corona-Schutzverordnung in bestimmten Fällen vorgeschriebenen FFP2-Masken zu versorgen.

Vorne v.l.: Saranda Xhylani (Finanzcontrolling QRDO), Qazimi Skenderbeg (CEO QRDO), hinten v.l.: Michael Vogt (Team Wärmebus, Orhan Öcal (Projektmanager Digitale Wirtschaft Nordstadt)

Vorne v.l.: Saranda Xhylani (Finanzcontrolling QRDO), Qazimi Skenderbeg (CEO QRDO), hinten v.l.: Michael Vogt (Team Wärmebus, Orhan Öcal (Projektmanager Digitale Wirtschaft Nordstadt)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Torsten Tullius

Qazimi Skenderbeg von der QRDO GmbH aus der Dortmunder Nordstadt hat nun 1.000 FFP2-Masken gespendet. Empfängerin ist die Winternothilfe am Dortmunder U. "Wir betreiben auf dem Gelände des Dortmunder U ein Großzelt für wohnungslose Menschen und geben dort zweimal täglich eine Mahlzeit heraus. Dabei können wir unser Publikum mit den dringend benötigten Masken versorgen", sagt Michael Vogt von der Winternothilfe.

Der Stuttgarter Unternehmer Skenderbeg mit Wurzeln im Kosovo gründete vor einem guten Jahr das Unternehmen QRDO GmbH am Borsigplatz. QR steht für ein QR-Code-basiertes Produkt und DO für das Stadtkürzel Dortmund. Die Firma hat das Produkt "LIQES" entwickelt, das eine vollständige, digitale Bekanntheitssteigerung von lokalen Unternehmen bundesweit fördert. Kund*innen scannen mit dem Smartphone den QR-Code auf einem Aufsteller in denen von ihnen besuchten Geschäften und haben die Möglichkeit, die Instagram- oder Facebook-Seite zu "liken" oder eine Google-Bewertung abzugeben. Im Gegenzug erhalten sie "LIQES-Punkte", die gegen Wertgutscheine eingelöst werden können.

Start-Up-Unternehmer Skenderbeg wurde auf das Büro "nordwärts vor ort" mit dessen Förderprogramm "Digitale.Wirtschaft.Nordstadt" aufmerksam. "Ich hatte zuvor nirgendwo eine Arbeit hinsichtlich der ethnischen Ökonomie gesehen. Ich bin ein bundesweit aktiver Vertriebler und schaue mir immer wieder an, welche Projekte Kommunen und Gemeinden anbieten. Ein solches Projekt hatte ich zuvor aber noch nicht gesehen. Als Anerkennung unterstütze ich die Bedürftigsten in dieser Stadt mit meiner Maskenspende."

Orhan Öcal, Projektmanager bei "nordwärts vor ort", sieht in Qazimi Skanderbeg einen wertvollen Partner, um die Digitalisierung bei migrantischen Unternehmen im nördlichen Dortmund voranzutreiben. "Wir schauen auf Produkte wie dieses. Wir möchten die Landschaft der Unternehmer und Unternehmerinnen mit einfachen technischen Lösungen motivieren, ihre Produkte elektronisch und damit auch viel besser überregional zu präsentieren und zu vertreiben. Das steigert den Absatz und sichert die Unternehmensbasis."

Zum Thema

Wer sich über das Unterstützungszentrum und das Projekt "Digitale.Wirtschaft.Nordstadt" informieren möchte, findet Ansprechpartner bei "nordwärts vor ort", Mallinckrodtstr. 2.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.