Dortmund überrascht. Dich.
Hafenkran bei Nacht

Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Informationen zum Coronavirus

Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen finden Sie hier:

Beteiligung

"nordwärts" und Bertelsmann Stiftung bieten digitalen (Bürger*innen-)Dialog zum Nachmachen

Nachricht vom 04.03.2021

Als eine von insgesamt zehn Pilotkommunen in Deutschland arbeitete die Koordinierungsstelle "nordwärts" gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung an der inhaltlichen Ausgestaltung und Organisation eines Dialogformates und führte dieses am 8. September 2020 durch. Die Bertelsmann Stiftung hat die Erfahrungen und Erkenntnisse gebündelt und aufbereitet. Im Ergebnis steht nun eine Art "Werkzeugkiste: Digitaler Bürger*innendialog“ bereit, der die wichtigsten Werkzeuge eines solchen Dialogformates enthält

Im Oktober des vergangenen Jahres berichtete die Koordinierungsstelle "nordwärts" der Stadt Dortmund über die große Schwierigkeit und Herausforderung, Beteiligung, Teilhabe und die Kommunikation mit den Bürger*innen auch in Zeiten der Corona-Pandemie aufrechterhalten zu können – verknüpft mit der Botschaft, die Situation auch als Chance zu begreifen und neue, vor allem digitale Wege der Kommunikation und Teilhabe zu finden und diese gemeinsam mit den Bürger*innen auszuprobieren.

Ein erstes Beispiel der Erprobung war der erste digitale Bürger*innendialog der Stadt Dortmund. Als eine von insgesamt zehn Pilotkommunen in Deutschland arbeitete die Koordinierungsstelle "nordwärts" gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung an der inhaltlichen Ausgestaltung und Organisation eines solchen Dialogformates und führte dieses am 8. September 2020 durch.

Unterstützungsdokomente online

In den letzten Wochen und Monaten hat die Bertelsmann Stiftung die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den zehn Pilotkommunen gebündelt und aufbereitet. Im Ergebnis steht nun eine Art "Werkzeugkiste: Digitaler Bürger*innendialog“ bereit, der die wichtigsten Werkzeuge eines solchen Dialogformates enthält – zum Beispiel Vorlagen für einen Ablaufplan sowie eine Präsentation, Hilfestellung für die Moderation solcher virtuellen Formate sowie Tipps und Tricks für die technische Einrichtung, Anwendung und Durchführung.

Als Partnerin und Mitgestalterin hat die Koordinierungsstelle "nordwärts" diese Unterstützungsdokumente für Interessierte auf der Internetseite bereitgestellt und wünscht viel Freude beim "Nachmachen".

Zum Hintergrund

Die Koordinierungsstelle "nordwärts" arbeitet derzeit in Kooperation mit weiteren Fachbereichen der Stadt Dortmund an einer Strategie "Mitwirkungskultur 2.0", mit der vor allem digitale Kommunikations- und Mitwirkungsmöglichkeiten (Beispiel: Digitaler Bürger*innendialog) entwickelt, erprobt und langfristig in Bürger*innenbeteiligungsverfahren der Stadt integriert werden sollen. Meilensteine der Strategie sind Vorbereitungsarbeiten für die Beschaffung einer Online-Beteiligungsplattform, die Entwicklung einer digitalen Datenbank für eine passgenaue Findung von geeigneten Beteiligungsformaten sowie der Aufbau eines sogenannten Mitmach-Pools. Hierfür können sich bereits jetzt beteiligungsinteressierte Menschen unter Nennung ihres Vor- und Zunamen sowie ihrer E-Mail-Adresse in eine Liste eintragen lassen. Eine formlose Mail an mitwirken@dortmund.de genügt bereits aus – im Gegenzug erhalten diese Personen dann per Mail unaufgefordert Informationen zu Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Stadt Dortmund. Bei Fragen und Anmerkungen zu diesem Thema wenden Sie sich gerne an die Koordinierungsstelle "nordwärts" (Tel.: 0231-502767 0231-5027674, mitwirken@dortmund.de).

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.