Hafenkran bei Nacht

Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

"nordwärts"

Martner*innen können ihr Quartier am "runden Tisch" mitgestalten

Nachricht vom 05.11.2021

Die Koordinator*innen in Marten möchten ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung des Quartiers aufstellen. Nach einer Bürger*innenbeteiligung können Martener*innen sich am 18. November am "Runden Tisch" austauschen.

Die Martener Quartierskoordination, angesiedelt bei der Koordinierungsstelle "nordwärts", ist für die Bürger*innen eine zentrale Anlaufstelle. Die Koordinator*innen sorgen für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Aktivitäten und Projekten. Unter Einbindung der Martener Bürgerschaft, Lokalpolitik, Wirtschaft und Initiativen soll nun ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung Martens entstehen.

Quartierspflege: Von der Vision zum Zukunftskonzept

Mit einer breiten Befragung im Juni 2021 startete die Bürger*innenbeteiligung zur Entwicklung des "Martener Zukunftskonzepts 2025". Online und analog wurde erfragt, wie zufrieden die Martener Bürgerschaft mit ihrem Stadtteil ist. Das Ergebnis: Grundsätzlich leben die Befragten gerne in Marten, allerdings zeigt der Blick in einzelne Themenbereiche, dass es z. B. bei der Verfügbarkeit von attraktiven Aufenthaltsflächen oder bei der Beseitigung von Müll Potenzial gibt, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern. Die Umfrageergebnisse können auf der Website der Quartierskoordination heruntergeladen werden.

Gespräche liefern weitere wichtige Hinweise

Parallel zu der durchgeführten Bürger*innenbefragung führten die Koordinator*innen Gespräche mit Marten-Kenner*innen und Expert*innen. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigten weitere Handlungsschwerpunkte für die zukünftige Arbeit der Koordinator*innen auf.

Um die Fortschritte in der Entwicklung des Martener Zukunftskonzeptes sowie die Ergebnisse und Erkenntnisse der Martener Quartierskoordination zu dokumentieren, wurde das neue Instrument "Quartiersatlas Marten" entwickelt. Der Atlas wird jährlich um die aktuellsten Entwicklungen in Marten ergänzt, fortgeschrieben und veröffentlicht. So werden alle Interessierten laufend zu den aktuellen Entwicklungsfortschritten und Sachständen informiert. Der Atlas kann ebenfalls auf der Internetseite der Martener Quartierskoordination heruntergeladen werden.

Martener*innen können mitwirken

Alle Interessierten, die an der Entwicklung ihres Stadtteils mitwirken möchten, können sich bereits jetzt den 18. November, 17:00 Uhr, Lohnhalle der Zeche Germania vormerken. Hier findet ein erster "Runder Tisch der Akteur*innen" statt, der Vertreter*innen aller in Marten ansässiger Institutionen zusammenbringt. Ziel ist es, eine Dialogplattform für das ganze Quartier zu organisieren, auf der Ideen ausgetauscht und diskutiert werden können. Gleichzeitig soll zur zukünftigen Entwicklung Martens ein tragbarer Konsens gefunden und die Entwicklung bzw. Umsetzung konkreter gemeinsamer Projekte vorangebracht werden.

Aufgrund der weiterhin bestehenden pandemischen Lage wird um vorherige Anmeldung bis zum 17. November per Mail an quartiermarten@stadtdo.de oder telefonisch unter 0231 50-28240 gebeten. Auf der Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Die genaue Zeitplanung für die ab Februar 2022 geplanten weiteren Mitmachformate findet sich im Martener Quartiersatlas. In der letzten Sitzung des Verwaltungsvorstands am Dienstag, 3. November, wurde der Sachstandsbericht der Martener Quartierskoordination zur Kenntnis genommen und als Vorlage an die politischen Gremien weitergeleitet. Die Quartierskoordination dient als Grundlage für Stadtteil-Konzepte.

Zum Thema

Jede*r Interessierte*r kann bei der Quartiersgestaltung für den Stadtteil Marten mitmachen. Dazu wurde das "Zukunftskonzept 2025" erstellt, die Ideen für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils liefern. Dazu werden Dialoge mit Bürger*innen vor Ort geführt bzw. fortgesetzt. Gesucht werden Strategien und Perspektiven für Martens Zukunft.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.