Hafenkran bei Nacht

Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Stadterneuerung

Quartiersmanagement Nordstadt wird bis zum Jahr 2023 fortgeführt

Nachricht vom 02.05.2022

Die Stadterneuerung in der Dortmunder Nordstadt geht weiter. Der Verwaltungsvorstand hat am 3. Mai 2022 beschlossen, dem Rat der Stadt die Verlängerung des Quartiersmanagements Nordstadt mit dem Quatiersfonds bis zum 31. Dezember 2023 sowie eine Verlängerungsoption für weitere zwölf Monate vorzuschlagen.

Das Quartiersmanagement (QM) in der Nordstadt ist für die Umsetzung des laufenden Förderprogramms "Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt" unerlässlich und stellt die Basis für die Umsetzung konkreter Maßnahmen im Stadtteil dar. Das Quartiersmanagement informiert über das laufende Stadterneuerungsprogramm und unterstützt dessen Realisierung, zum Beispiel den Umbau der Speicherstraße , die Entwicklung des Hoeschparks sowie den Bau des Heimathafens , ein Beratungs- und Bildungshaus in der Nordstadt.

Zudem vermittelt das Quartiersmanagement Fördermöglichkeiten zum Beispiel zur Hof- und Fassadenrenovierung an Eigentümer*innen, berät, qualifiziert und führt eigene Quartiersprojekte zur Stabilisierung der Nachbarschaften sowie zur Schaffung von ehrenamtlichem Engagement durch. "Diese Formate haben sich bewährt. Nachbarschaften sollen auch weiterhin motiviert werden, eigenaktiv zu werden", erklärt Stadtplanungsdezernent Ludger Wilde bei der Verwaltungssitzung am Dienstag, 3. Mai. Deswegen wird die Fortführung des Quartiersmanagement Nordstadt um ein Jahr bis 2023 verlängert. "Das Quartiersmanagement fördert, vermittelt, unterstützt Gemeinschaften und verbindet die Nachbarschaft. Bis heute hat das QM einen Anteil an der positiven Entwicklung dieses Stadtteils."

Fonds ermöglicht Umsetzung von Projektideen

Um Projekte und Maßnahmen umsetzen zu können, greift das Quartiersmanagement auf den Quartiersfonds zu: Vorschläge für kleine Projekte und Aktionen von Anwohner*innen können aus diesem Budget finanziell angestoßen oder sogar komplett bezahlt werden. Seit Jahren ist das Quartiersmanagement Anlaufstelle für Themen in der Nordstadt. Es ist somit eine wichtige Einrichtung zur Information, Beteiligung und Aktivierung von Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort.

"Das Expertenwissen und die Unterstützung der Quartiersmanager*innen ist gefragt. Der umfangreiche Erfahrungsschatz muss genutzt werden, um das aktuelle Nordstadtprogramm in ein neues Nordstadtkonzeptes zu überführen", erläutert Susanne Linnebach, die Leiterin des Amts für Stadterneuerung.

Kosten

Die Fortschreibung des Integrierten Stadterneuerungskonzeptes "Soziale Stadt Dortmund Nordstadt" sowie die Einleitung von weiteren Untersuchungen (vorbereitenden Untersuchungen (VU) gemäß § 141 Abs. 1 und 3 Baugesetzbuch (BauGB)) ist beschlossene Sache.

Die Kosten für den ersten Verlängerungszeitraum betragen für das Quartiersmanagement selbst 350.000 Euro, das Budget des Quartiersfonds Nordstadt weitere 50.000 Euro. Das Amt für Stadterneuerung hat zum Jahresförderprogramm 2020 der Städtebauförderung entsprechende Fördermittel für die Dortmunder Nordstadt erhalten.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.