Hafenkran bei Nacht

Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Franziska Lütz

Kultur

"Dortmund Goes Black" geht in die zweite Auflage - Festival-Programm steht fest

Nachricht vom 25.01.2023

Das Schauspielhaus öffnet die Pforten zum zweiten "Dortmund Goes Black Festival" vom 3. bis 5. Februar. Megha Kono-Patel, die künstlerische Leiterin des Festivals, hat unter dem Motto "Wann ruhen wir uns aus?" internationale Künstler*innen und Mitwirkende der letzten Ausgabe nach Dortmund eingeladen.

Die neuen Künstler*innen von Dortmund Goes Black 2023.

Die neuen Künstler*innen von Dortmund Goes Black 2023.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Zijah Jusufovic

Auf dem Festival präsentieren die Künstler*innen ein vielfältiges Programm von Workshops bis zu Gesprächsrunden und Performances. Über allem steht als Leitfaden, sich nach der Pandemie Raum und Zeit zu nehmen für Achtsamkeit und Selbstliebe, für Reflexion und Vernetzung.

Musik und Redekunst im Programm

Nach der Begrüßung durch Megha Kono-Patel und Schauspielintendantin Julia Wissert am Freitag, 3. Februar, folgen ein Gespräch zwischen den Autor*innen Christelle Nkwendjwa und Stefanie-Lahya Aukongo und die Spoken Word Performances von Judith Baumgärtner, Miggy Watson und Sophia Hankings-Evans. Akasha Daley zeigt ihr Regiedebüt "Maladaptive Daydreaming", unter anderem mit Belendjwa Peter, der*die beim letzten Festival mit seinem Solo "MUINDA" dabei war.

Das Konzert von und mit der Britin Zion Flex, Shelly Quest und der Dortmunder Rapperin Justice Luvamo schließt den ersten Tag programmatisch ab und eröffnet die Party im Institut ab 23:00 Uhr.

Zu Brunch und Vernetzung sind Besucher*innen am Samstag und Sonntag ab 11:00 Uhr ins Schauspielfoyer eingeladen. Im Safer Space für BIPOC gibt es einen Healing Circle sowie einen Community Choir Workshop mit der Chorleiterin Rebecca Fischer.

Das Filmscreening am Samstag zu Brownen und Schwarzen Perspektiven, kuratiert von Jonah Batambuze, Initiator des Blindian Projekt, wird mit einem Gespräch zwischen Batambuze und Fatima Khan abgerundet.

Carlos Carima stellt in seiner kurzen Solo-Performance "On quietness and spirituality" einen Raum der Ruhe her, die von dem ugandischen Performer Robert Ssempijja mit "You judge" erweitert wird. Bei beiden Performances sind Selbstreflexion und die Arbeit mit der eigenen Biografie zentrale Motive. Dieses Jahr wird die Jam Session von den Dortmunder Künstler*innen Razzmatazz und Joël-Joao Nguele um den Rapper Moh Kanim aus Bielefeld erweitert.

Am letzten Festivaltag wird die Storytelling Performance von Black Dads Germany Premiere feiern. Hier werden eigene biografische Ausschnitte in Zusammenhang mit Vaterschaft verhandelt und in ein transgenerationales Verhältnis gebracht.

Zum Thema

Dortmund Goes Black wurde vor zwei Jahren in Kooperation der vier Kulturinstitutionen Keuning.haus, Dortmunder Kunstverein, Internationales Frauenfilmfest Dortmund I Köln, und Schauspiel Dortmund ins Leben gerufen und wird gefördert vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem NRW-Kultursekretariat Wuppertal.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.