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Projekt "nordwärts"

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Drittmittel-Projekte

Im Rahmen des Zehn-Jahres-Projektes "nordwärts" werden zur Umsetzung und Stärkung der Gebietskulisse verschiedene Drittmittel-Projekte initiiert und dadurch weitere Fördermittel akquiriert. Die Beantragung von Drittmitteln erfolgt in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen, die sich mit "nordwärts" bzw. der Stadt Dortmund in Projektkonsortien zusammenschließen und gemeinsam Projekte entwickeln und umsetzen, die von Bund, Land oder EU gefördert werden.

Aktuell laufende Drittmittel-Projekte sind:

Logo ZUKUR

ZUKUR

Zukunft Stadt-Region-Ruhr

ZUKUR („Zukunft-Stadt-Region-Ruhr“) ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt, an dem neben der Stadt Dortmund, der Stadt Bottrop und dem RVR auch zehn Fachgebiete der Fakultät Raumplanung (TU Dortmund) beteiligt sind.

Das Projekt strebt an, die Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen im Sinne einer Klimaresilienz und die universelle gesellschaftliche Teilhabe zur Bewältigung sozial-ökologischer Ungleichheit mit den spezifischen Eigenarten der Städte im Ruhrgebiet zusammenzudenken. Dieses Zusammendenken fehlt noch in der Lebenswirklichkeit der Städteregion Ruhr, die von erheblichen sozial-ökologischen Ungleichheiten und Klimarisiken geprägt ist.

ZUKUR begleitet den anhaltenden Transformationsprozess der Region auf drei räumlichen Ebenen (Region, Stadt, Quartier), die jeweils Kulissen für Reallabore bilden. In diesen sollen mit den Praxispartnern sowie Bürgerinnen und Bürgern innovative Lösungen zum Umgang mit Klimarisiken und sozial-ökologischer Ungleichheit entwickelt werden. Mit dem Ziel, die schwächer entwickelten nördlichen Stadtteile an die Gesamtstadt auf Basis eines Beteiligungs- und Dialogverfahrens anzugleichen, bietet "nordwärts" einen konkreten Anküpfungspunkt.

Projektpartner:

Drei Jahre lang wird das Projekt mit insgesamt 1,88 Millionen Euro gefördert. Es ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt, mit der das Ministerium seit 2016 innovative Ansätze unterstützt, die dazu beitragen, Städte nachhaltiger zu gestalten.

Projektseite:
https://www.raumplanung.tu-dortmund.de/rp/zukur.html

Einladung zur Auftaktveranstaltung:
https://www.raumplanung.tu-dortmund.de/rp/ssl_zukur.html

BürgerInnenbefragung im Rahmen des Projektes ZUKUR – Zukunft-Stadt-Region-Ruhr“
https://www.soscisurvey.de/ZUKUR_BuergerInnenbefragung/

Ansprechpartner "nordwärts"
Claudia Balke
Betenstraße 19
44135 Dortmund
Telefon: 0231 50-28208
E-Mail: cbalke@stadtdo.de

Daniel Bläser
Betenstraße 19
44135 Dortmund
Telefon: 0231 50-28241
E-Mail: dblaeser@stadtdo.de

Logo KuDeQua - Quartierslabore

KuDeQua

"Quartierslabore – Kultur- und demografiesensible Entwicklung bürgerschaftlich getragener Finanzierungs- und Organisationsmodelle für gesellschaftliche Dienstleistungen im Quartier"

Ziel des Projektes "nordwärts" ist die Harmonisierung der Lebensqualität in der Gesamtstadt. Mobilität, Nahversorgung, soziale Dienstleistungen sollen gut verfügbar, Baubestand und Infrastruktur attraktiv bleiben bzw. werden. Entwicklungsbedarf sieht die Stadt dabei vor allem für ihren Norden. Quartiere, die einerseits von den positiven Entwicklungen des Strukturwandels in der Vergangenheit nicht profitieren konnten und andererseits vor besonderen sozialen und kulturellen Herausforderungen stehen, lassen dennoch eigene Potenziale vermuten.

Mit dem Projekt „KuDeQua“ soll in zwei Stadtquartieren erfasst und erprobt werden, wie sich der soziale, ökonomische und ökologische Versorgungsbedarf der Bevölkerung neu organisieren und finanzieren lässt.

Weitere Informationen zu KuDeQua
https://kudequa.jimdo.com/
Projektsteckbrief [pdf, 211 kB]

Ansprechpartner "nordwärts"
Felix Brückner
Betenstraße 19
44135 Dortmund
Telefon: 0231 50-28240
E-Mail: fbrueckner@stadtdo.de

Logo DoNaPart

DoNaPart

Psychologisches und kommunales Empowerment durch Partizipation im nachhaltigen Stadtumbau

"nordwärts" möchte in den kommenden Jahren die Entwicklung der nördlichen Stadtteile dem Rest der Stadt angleichen und die Lebensverhältnisse unter Mitwirkung der Bürgerschaft in der Gesamtstadt harmonisieren. Hierfür werden neue, innovative Beteiligungsformate entwickelt und in den "nordwärts"-Quartieren erprobt.

Das Projekt DoNaPart möchte die Bewohnerinnen und Bewohner des Dortmunder Stadtteils Westerfilde-Bodelschwingh dabei unterstützen, ihr Wohnumfeld nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen aktiv mitzugestalten. Dabei sollen Hemmnisse, sich zu beteiligen, abgebaut sowie Motivation und Fähigkeit der Menschen, die eigene Meinung in Prozesse einzubringen und aktiv mitzuwirken, gesteigert werden (Empowerment).

Weitere Informationen zu DoNaPart
www.projekt-donapart.de
Projektsteckbrief [pdf, 207 kB]

Ansprechpartner "nordwärts"
Moritz Hans
Betenstraße 19
44135 Dortmund
Telefon: 0231 50-27674
E-Mail: mhans@stadtdo.de

Bild

KoopLab

Integration durch kooperative Freiflächenentwicklung – Reallabore zur Stärkung sozial-ökologischer Entwicklung in Ankunftsquartieren

Mit dem Projekt "KoopLab" – "Integration durch kooperative Freiflächenentwicklung" möchte die Stadt Dortmund auf kooperative Art und Weise die Freiflächenentwicklung fördern und durch Beteiligung verbessern. Im räumlichen Fokus des Projekts stehen sogenannte "Ankunftsquartiere". Dies sind jene Stadtteile, die in besonderem Maße von sozialer Benachteiligung, Migration und Bevölkerungsdichte geprägt sind.

Diese Merkmale treffen allesamt auf den Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord zu. Das nehmen die Projektpartner zum Anlass diesen Stadtteil exemplarisch in den Fokus der Dortmunder Projektarbeit zu stellen. Die sozial-ökologische Integration von Zugewanderten soll durch moderne Beteiligungsprozesse, in denen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte eingebunden sind, gefördert werden. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie Zugänge der Quartiersbewohner/innen zur Ressource "Raum" durch die bedarfsorientierte Planung und die Entwicklung von (halb-)öffentlichen Räumen gestärkt werden. Durch gezielte Ansprache und Miteinbeziehung von Menschen mit Migrationsgeschichte soll zeitgleich ein sozialintegrativer Beitrag geleistet werden und damit eine Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität des Stadtteils als Lebensstandort für alle Menschen herbeigeführt werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und läuft parallel auch in Hannover und Leipzig.

Projektlaufzeit:
36 Monate (01.01.2018 – 31.12.2020)

Verbundpartner für die Stadt Dortmund:
Stadt Dortmund (Koordinierungsstelle "nordwärts"), Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS), Planerladen e. V., Büro für Freiraum- und Quartiersentwicklung, Julius Ewald Schmitt GbR

Projektseite:
www.kooplab.de

Ansprechpartner "nordwärts"
Moritz Hans
Betenstraße 19
44135 Dortmund
Telefon: 0231 50-27674
E-Mail: mhans@stadtdo.de

Logo iResilience

iResilience

Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft.

Die Folgen des Klimawandels, wie Starkregenereignisse und anhaltende Hitze- und Trockenperioden, stellen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verwaltung und Politik immer häufiger vor neue Herausforderungen. Städte müssen sich vorausschauend an den Klimawandel anpassen und die Klimaresilienz, d.h. die Widerstands- und Veränderungsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels, verbessern.

Das Projekt "iResilience" untersucht und erprobt in den Städten Köln und Dortmund, mit welchen innovativen Lösungen den Folgen des Klimawandels begegnet werden kann. Dazu wird in den Dortmunder Pilotgebieten „Jungferntal/Huckarde“ und "Schützenstraße & Umgebung/Innenstadt-Nord" ein zweijähriger Beteiligungs- und Kooperationsprozess (Reallabor) durchgeführt.

Ziel ist es, gemeinsam mit den in diesen Vierteln lebenden und sich engagierenden Menschen und Einrichtungen neue Vorgehensweisen, Kooperationen, digitale Tools und Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln und zu erproben, um die Klimaresilienz der Stadtquartiere zu stärken. Dabei stehen die Themenbereiche "Hitze&Gesundheit", "Städtisches Grün" und "Überflutungsvorsorge" im Fokus.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Projektpartner

  • Sozialforschungsstelle der TU Dortmund (Verbundkoordination)
  • Stadt Dortmund (Koordinierungsstelle "nordwärts" in Kooperation mit der Stadtentwässerung)
  • Stadt Köln (Umwelt- und Verbraucherschutzamt)
  • Stadtentwässerungsbetriebe Köln (AöR)
  • Dr. Pecher AG
  • Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Bereich Umwelt
  • Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V.
  • HafenCity Universität Hamburg (HCU, Bereich Architektur und Landschaft)
  • TU Dortmund, ie³ - Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft

Projektlaufzeit: 01.11.2018 - 31.10.2021

Projektseite:
www.iresilience.jimdofree.com

Ansprechpartner "nordwärts"
Anna-Katharina Poppe
Betenstraße 19
44135 Dortmund
Telefon: 0231 50-28610
E-Mail: apoppe@stadtdo.de