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Projekt "nordwärts"

Bild: Jesús González Rebordinos

Ideenwerkstatt "Südliche Bornstraße"

Die Weiterentwicklung und Umgestaltung der südlichen Bornstraße war das Thema, zu dem das "nordwärts"-Team gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Nordstadt und dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt eine Ideenwerkstatt am 14.03.2018 im Hotel Esplanade veranstaltet hat.

"Bei null beginnen wir allerdings nicht", erinnerte "nordwärts"-Projektleiterin Michaela Bonan zu Beginn: "Schließlich haben wir uns schon einmal mit Politik, Verwaltung und beteiligten Institutionen zusammengesetzt, um für die gesamte Bornstraße/Dernerstraße Ideen zu entwickeln". Angeknüpft wurde somit an die Ergebnisse der Ideenwerkstatt aus dem Jahre 2016

Diesmal waren die rund 45 Anwohner/-innen und Interessierte am Zug, um Wünsche und Ideen für die zukünftige Nutzung der südlichen Bornstraße - vom Burgwall bis zur Bergmannstraße - zu formulieren. Hotelbesitzer Karl-Ulrich Kortmann, gleichzeitig auch Mitglied der Interessengemeinschaft Bornviertel, die sich nach dem letzten Workshop gegründet hatte, stimmte die Anwesenden mit Vor-Ort-Bildern auf ihre Aufgabe ein. Winfried Sagolla, oberster städtischer Verkehrsplaner, bezeichnete die Bornstraße als "Magistrale", als Einfallstraße in die Stadt, die zu einer Visitenkarte für Dortmund entwickelt werden solle.

Um diese "Visitenkarte" attraktiv zu gestalten, krempelten die Teilnehmer/-innen des Workshops die Ärmel auf und entwarfen ihre Pläne: Oberste Priorität hatte die einheitliche Gestaltung des Verkehrsraums mit mittigem Verkehr, breiten Gehwegen und Allee-Begrünung. Platz für Außengastronomie und künstlerische Elemente wäre damit automatisch geschaffen. Gleichzeitig sollten die Nebenstraßen, wie z.B. die Holsteiner Straße, verkehrsberuhigt und ebenfalls attraktiv gestaltet werden. Die Schaffung eines Anwohnerparkhauses und attraktive Fassadengestaltung würden letztlich ein Bild abrunden, das neue Bewohner und Gewerbetreibende in die Nordstadt anlocken solle.

"Wir müssen unseren Standort, unsere Umgebung, gestalten und damit zur Identifikation mit unserem Viertel beitragen", betonte Max Kummer von der Interessengemeinschaft Bornviertel. Und Susanne Schamp, Architektin aus Hörde und Mitglied des "nordwärts"-Kuratoriums formulierte ihre Version von der Bornstraße rund um Hannibal und Schüchtermannblock: "Ein Champs Èlysées muss sie nicht gleich werden. Lassen Sie uns die 'Bornpromenade' entwickeln!"

Bilderstrecke: Ideenwerkstatt zur südlichen Bornstraße

Im Rahmen des Dekadenprojektes "nordwärts" entwickelten am 14. März 2018 Anwohner sowie Vermieter gemeinsam mit Beschäftigten der Stadt Dortmund Ideen zur Bornstraße im Abschnitt Bergmannstraße bis Schwanenwall. An insgesamt drei Thementischen diskutierten die Teilnehmer über Vorschläge für Rad- und Schulwege, Grünflächen, Parkmöglichkeiten, Sauberkeit oder auch Außengastronomien.

Ideenwerkstatt zur südlichen Bornstraße 9 Bilder
Der Einladung zur Ideenwerkstatt folgten Anwohner, Vermieter, und Geschäftsleute der Bornstraße
Bild: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

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