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Denkmalgeschützes Haus in der Feldherrnstraße

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Denkmalbehörde / Günther Wertz

Heft 11: "'Zu Potte kommen...' - Töpfe und Töpfer in Dortmund"

Thema der inzwischen elften Ausgabe der Dortmunder Denkmalhefte sind die unzähligen Gefäße und Töpfe, die die ehemalige Stadtarchäologin und Leiterin der Denkmalbehörde, Dr. Henriette Brink-Kloke, im Laufe ihrer mehrjährigen Tätigkeit aus den Böden unserer Stadt geborgen hat. Denn gerade diese alltäglichen Dinge können uns sehr viel über die Lebensbedingungen und die Gewohnheiten der früheren Bewohner*innen Dortmunds erzählen.

Frau Dr. Brink-Kloke beleuchtet die Geschichte der Töpfer aus dem Dortmunder Ortsteil Groppenbruch und die Bedeutung ihrer Tongefäße für die Dortmunder Haushalte des Mittelalters. Auch im 19. Jahrhundert war das Handwerk des Töpfers noch in Alt-Dortmund zu finden, wie verschiedene Funde und Quellen belegen. In weiteren Kapiteln des Heftes erzählt Dr. Heinrich Tappe "Von Kraft und Nutzen des Biers"; Christiane Althoff beschreibt im "Jahr ohne Sommer" das Wetter und seine Auswirkungen auf das Leben als schon immer wiederkehrendes Gesprächsthema. Auch dürfen wir als "Pottkieker" gemeinsam mit Dr. Henriette Brink-Kloke einen Blick auf die Essgewohnheiten der früheren Bewohner*innen Dortmunds werfen.