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Denkmalgeschützes Haus in der Feldherrnstraße

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Denkmalbehörde / Günther Wertz

Heft 06 "Im Brunnen der Familie Heuner – Leben im 19. Jahrhundert in der Dortmunder Betenstraße"

Mit viel Körpereinsatz förderten die städtischen Archäologen bei den Ausgrabungen für die Tiefgarage vor dem Stadthaus am Südwall die Funde aus einer Brunnenverfüllung zu Tage. Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts die städtische Wasserversorgung in Betrieb gegangen war, benötigten die Haushalte die Brunnen nicht mehr. Sie wurden meistens aufgegeben und zugeschüttet, oft auch zur Müllentsorgung genutzt. Dieser "Müll" erlaubt jetzt den Archäologen erste Aussagen zu den Lebensumständen der damaligen Brunnenbesitzer und ihre Einordnung in die Nachbarschaft der unteren Betenstraße.

Der Alltag im 19. Jahrhundert wird ergänzt durch die Geschichte und Geschichten zu den alten Dortmunder Brunnen sowie Erläuterungen zum Gebäudekomplex "Stadthaus" mit den städtebaulichen Nachkriegsplanungen zur Kreuzung am Neutor.