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Denkmalbehörde

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Denkmalschutz

Sanierung der Fassade des Saalbaus in Mengede soll im Sommer 2021 starten

Nachricht vom 17.02.2021

Der Saalbau in Dortmund Mengede ist sanierungsbedürftiger als gedacht. Daher hat die Verwaltungsspitze in ihrer Sitzung am Dienstag, 16. Februar, beschlossen, dem Rat die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes zu empfehlen.

Baudezernent Arnulf Rybicki zu den Sanierungsmaßnahmen Quelle: YouTube

Aufgrund sichtbarer Risse und Abplatzungen an den Simsen des Hauptgebäudes und des Turmes am Saalbau Mengede, ist eine Fassadenuntersuchung zur Feststellung des allgemeinen bautechnischen Zustandes durchgeführt worden. Dafür waren diverse Voruntersuchungen der Gebäudesubstanz erforderlich, indem Proben der Original-Baumaterialien analysiert wurden. Die Auswertung der Untersuchungsergebnisse offenbarte, dass eine umfassende Sanierung des gesamten Gebäudes möglichst bald eingeleitet werden muss. Der Erneuerungsbedarf ist insgesamt größer als zuvor angenommen.

Sanierung nach historischen Vorlagen

Die Städtische Immobilienwirtschaft ermittelte daraufhin die Kosten für die denkmalgerechte Instandsetzung. Nach Abstimmungsgesprächen mit der unteren Denkmalbehörde wird die Sanierung nach historischen Vorlagen durchgeführt. Diese ergaben unter anderem, dass die neuen Fenster nun in Holzbauweise erstellt werden und die Dacheindeckung mit Tonziegeln erfolgt. Auch die ehemaligen Toröffnungen und Sockelbereiche zur Rigwinstraße sollen wieder neu entstehen.

Für die komplette Sanierung wird ein Investitionsvolumen in Höhe von 1.664.195 Euro benötigt.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollten die Sanierungsarbeiten kurzfristig umgesetzt werden. Direkt nach dem erforderlichen Beschluss des Rates Ende März können die Ausschreibungen der Arbeiten gestartet werden. Mit einem Beginn der Sanierungsmaßnahmen wäre dann frühestens im August 2021 zu rechnen. Eine Entwurfsplanung dafür liegt bereits vor. Rund elf Monate werden die Baumaßnahmen dauern.

Fakten zum Saalbau Mengede

Der Saalbau Mengede wurde 1915 errichtet und besteht aus einem Gebäudekomplex mit Haupthaus und Turm, sowie einem Anbau am Süd-West-Giebel. Das Gebäude wurde ursprünglich als Feuerwache mit einer dazugehörigen Turnhalle im Obergeschoss genutzt.

Das Gebäude steht in unmittelbarem architektonischen Zusammenhang mit dem angrenzenden Schulgebäude, ist denkmalgeschützt und als Baudenkmal eingetragen. Aktuell befinden sich im Erdgeschoss Gastronomie- und Büroräume, sowie ein Kiosk. Das Obergeschoss wird heute durch einen Kulturverein genutzt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.