Alte Loren, Kabeltrommeln und Zahnräder an der Zeche Zollern

Denkmalbehörde

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Tag des offenen Denkmals 2021 gibt es jetzt zum Nachhören und Nachschauen

Nachricht vom 26.09.2021

Der Denkmaltag 2021 hat wieder viele Bürger*innen begeistert. Tausende haben sich aufgemacht, um die Denkmäler zu erleben und mehr über ihre Geschichten zu erfahren. Einige digitale Formate über den eindrucksvollen Tag sind noch für mehrere Wochen auf der Website der Denkmalbehörde nachzuhören und nachzuschauen.

Altes Rathaus

„Sein und Schein“ im städtischen Besitz: Das 1899 nach Plänen von Stadtbaurat Friedrich Kullrich im Stil der Neurenaissance gebauten Stadthaus zitiert das historische Alte Rathaus Dortmunds, während der Erweiterungsbau in den 1950er-Jahren im Stil nüchterner Nachkriegsarchitektur geplant und gebaut wurde.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Denkmalbehörde / Bourtosz Abramik

Die Abschlussdiskussion im Museum für Kunst und Kulturgeschichte ist als Podcast produziert worden. Über das Thema "Sein und Schein in Architektur und Denkmalpflege" haben Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum, Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Richard Schmalöer, Architekt Philipp Valente und Stadtrat Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund diskutiert.

16 digitale Formate von Film bis Foto

Darüber hinaus sind 16 weitere digitale Formate abrufbar, von interessanten Filmen über informative Fotostrecken. So kann man Michael Holtkötter, Mitarbeiter der Denkmalbehörde Dortmund, bei einem Rundgang durch das ehemalige, von dem Dortmunder Architekten Will Schwarz in den 1950er-Jahren entworfene Gesundheitshaus begleiten. Interessierte erhalten einen guten Einblick in die anspruchsvolle Aufgabe, ein Denkmal zu einem modernen Hotel umzubauen.

Auch andere Angebote waren in diesem Jahr neu, wie eine Fahrradtour vom Kaiserviertel bis zum Nordmarkt und eine Aktion am ehemaligen Schloss Brünninghausen, bei der 20 Kinder zwischen 5 und 8 Jahren mit "Kelle, Pinsel und Neugier" zu Junior-Archäolog*innen wurden. "Selbst die Eltern waren zum Teil so begeistert bei der Sache, dass wir ähnliche Angebote auch für Erwachsene für den nächsten Tag des offenen Denkmals überlegen", so Ralf Herbrich, Leiter der Denkmalbehörde Dortmund.

Denkmal trifft Bergbaugeschichte

Eines von vielen Highlights war das ehemalige Landesoberbergamt im Kaiserviertel. Die rund 300 Besucher*innen waren nicht nur an dem 1910 erbauten Denkmal, sondern auch an der mit dem Haus verknüpften Bergbaugeschichte und den aktuellen Aufgaben der heute dort untergebrachten "Abteilung Bergbau und Energie in Nordrhein-Westfalen der Bezirksregierung Arnsberg" interessiert. "Uns hat die Unterstützung durch die Bezirksregierung Arnsberg sehr gefreut", so Herbrich. "Ebenso die Teilnahme von Privateigentümern wie der Architekt Schmidt, der mit seiner Familie in einem von ihm selbst renovierten Haus von Fido Spröde wohnt, dem Planer des Fritz-Henßler-Hauses."

"Das eigentliche Highlight des Tages war, dass man überhaupt wieder einmal einen gemeinsamen Tag verbringen und unsere Arbeit und unsere schöne Siedlung präsentieren konnte", so Elke Torspecken von der IG Zechensiedlung Oberdorstfeld und dem Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Die Dorstfelder Vereine gehörten zu den zahlreichen ehrenamtlichen Akteur*innen, ohne die der Tag des offenen Denkmals nicht möglich wäre.

Termin für 2022 steht schon fest

Damit die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder ein Highlight wird, beginnt die Denkmalbehörde schon jetzt mit der Planung des kommenden, deutschlandweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiierten Aktionstags, der am 11. September 2022 stattfinden wird.

Digitale Angebote zum Tag des offenen Denkmals

Nach dem erfolgreichen Denkmaltag gibt es einige digitale Formate online.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.