Dortmund überrascht. Dich.
Wilhelm Mohrenstecher führt.

Denkmalbehörde

Bild: Stephan Schütze

Tag des offenen Denkmals 2017

Aktuelles

Die Programmbroschüre zum Tag des offenen Denkmals ist erschienen und an vielen Stellen im Stadtgebiet kostenlos erhältlich.

10. September 2017
Tag des offenen Denkmals 2017 - "Macht und Pracht"

"Macht und Pracht" heißt das bundesweite Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am 10. September 2017. Sofort hat man starke Bilder im Kopf: prächtige Kirchenportale und Schlossanlagen auf der einen Seite, einschüchternde Fabrikareale und Verwaltungsgebäude auf der anderen Seite. In Dortmund werden am zweiten Sonntag im September 50 historische Gebäude und Orte in allen Stadtbezirken im Mittelpunkt stehen, darunter Schloss Bodelschwingh, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Union Hüttenwerke an der Rheinischen Straße, die ehemaligen Kauen der Zeche Dorstfeld Schacht II/IV und das ehemalige AOK-Gebäude am Königswall, das frisch saniert besichtigt werden kann.

Zeche Zollern

Dortmunds Denkmäler zeigen vielfältige Facetten des Mottos „Macht und Pracht“. Die Anlage der ehemaligen Zeche Zollern ist nicht nur prächtig; sie demonstriert auch die einstige Macht der Montanindustrie im Ruhrgebiet.
Bild: LWL-Industriemuseum, Holtappels

Haupt- und ehrenamtliche Veranstalter präsentieren "ihr Denkmal"

Wie in den Jahren zuvor engagieren sich Eigentümer und Ehrenamtliche, Kirchengemeinden und Schulklassen, sie bieten ein umfangreiches Programm und Führungen an. Orts- und Stadtteilrundgänge von versierten Kulturwissenschaftlern ergänzen das Angebot. Mehrere historische Bauten werden erstmals am Tag des offenen Denkmals gezeigt. Ein Besuch lohnt sich. Und nicht zu vergessen: die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals ist für Besucher kostenlos!

Auftakt und Ausklang

Der Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 beginnt feierlich: um 11 Uhr eröffnet Ludger Wilde, Beigeordneter für Planen, Wohnen und Umwelt der Stadt Dortmund, die Veranstaltung in der schlossartigen Anlage der Zeche Zollern II/IV in Bövinghausen. Der Abschluss wird um 17 Uhr in Brechten eingeläutet, in der St. Johann-Baptist-Kirche mit seiner wertvollen Wandmalerei aus dem 13. Jahrhundert. Zu beiden Veranstaltungen mit einem jeweils abwechslungsreichen Programm sind Sie bereits heute herzlich eingeladen.

Beliebte Programmbroschüre

Auch in diesem Jahr bietet eine Broschüre zum Tag des offenen Denkmals neben einer ausführlichen Übersicht aller Programmpunkte acht Aufsätze renommierter Experten. Sie gewähren einen fundierten Überblick über die vielen, oft ambivalenten Facetten von Macht und Pracht, die sich innerhalb der Dortmunder Denkmallandschaft aufspüren lassen. Die Herstellung der beliebten Broschüre wurde mit einer großzügigen Spende der Sparkasse Dortmund ermöglicht. Das Heft ist Mitte Juli erschienen; es ist an vielen Stellen im Stadtgebiet kostenlos erhältlich: z. B. Rathaus, Bezirksverwaltungsstellen, Zentral- und Stadtteilbibliotheken, KulturInfoShop, Dortmund-Agentur am Friedensplatz, DORTMUNDtourismus am Bahnhof, Denkmalbehörde am Burgwall u. a. Als Download finden Sie die Broschüre auf dieser Internetseite.

Öffeln am Denkmaltag

Im letzten Jahr war das städtische Verkehrsunternehmen DSW21 erstmals als Veranstaltungspartner dabei. Auch in diesem Jahr fällt der Tag des offenen Denkmals wieder mit dem »Öffel-Tag« zusammen. DSW21 verteilt hierzu Anfang September Öffel-TagesTickets, mit denen Interessierte am 10. September Denkmäler, aber auch viele andere Ziele in Dortmund kostenlos mit Bus und Bahn besuchen können. Details erfahren Sie rechtzeitig hier oder unter www.bus-und-bahn.de.

Außergewöhnliches Engagement

Der Tag des offenen Denkmals wurde in Deutschland erstmals 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiiert; seit 1994 ist die Stadt Dortmund mit einem umfassenden Programm beteiligt. Ohne die Ideen und das Wissen der vielen Eigentümer, ehrenamtlichen Veranstalter und beteiligten Kulturinstitutionen, ohne ihre Bereitschaft, Energie und Zeit in die Organisation und Durchführung des Denkmaltages zu investieren, könnten die Dortmunder Denkmaltage nicht gelingen. Die Stadt Dortmund dankt allen Akteuren und Förderern!