Dortmund überrascht. Dich.
Schwarzweiß-Foto der Hörder Burg

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): thyssenkrupp Corporate Archives, Duisburg

(14) ENTFÄLLT! Hörder Burg

Besucher*innen vor der Hörder Burg

Die Hörder Burg erfreut sich am Denkmaltag meist vieler Besucher*innen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Heribert Wölk

Hörder Burgplatz 1, 44263 Dortmund, Ortsteil: Hörde
Haltestelle: Bf. Do-Hörde, Fußweg ca. 7 min

Mit der Burg am Phoenixsee verbindet sich eine wechselvolle Geschichte, die viel mit "Sein & Schein" zu tun hat. Ihre Erbauer unter Ritter Albert von Hörde benötigten Ende des 12. Jahrhundert eine wehrhafte Anlage, die Graf Eberhard von der Mark nach 1296/97 erweitern ließ.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war auf dem Gelände des heutigen Sees ein Stahlwerk mit dem späteren Namen Phönix entstanden. Die Burgreste dienten dem Hoerder Bergwerks- und Hütten-Verein als Verwaltung. Er ließ sie zwischen 1894 und 1911 im "Schlossstyl" prunkvoll erweitern, ganz im Sinne des Historismus. In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche schmückende Elemente aus Zweckgründen wieder beseitigt oder verdeckt.

Als die Burg nach Schließung des Stahlwerks ab 2008 bis 2016 in mehreren Bauphasen grundlegend saniert wurde, konnten viele Details freigelegt werden, sowohl Spuren eines Brandes von 1674 als auch viele Stuck-Elemente aus der Zeit um 1900. Große Teile des ursprünglichen Burgbereichs wurden bei archäologischen Grabungen am Hörder Bach 2007/2008 freigelegt und auf Initiative des Hörder Heimatvereins sichtbar erhalten. Die Burg ist heute ein Denkmal mit modernstem Innenleben und wird von der Sparkassenakademie NRW genutzt.

Veranstalter*innen:

Verein zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde

Programm am 12.09.2021

Besichtigung vor Ort, digitales Angebot.

Programm vor Ort

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