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Lanstroper Ei

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Peter Bandermann

(49) Wasserturm "Lanstroper Ei"

Lanstroper Ei

Der Wassserturm "Lanstroper Ei"
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Oliver Schaper

Rote Fuhr 99, 44329 Dortmund, Ortsteil: Grevel
Haltestelle: Grevel Wasserturm, Fußweg ca. 5 min

Der Wasserturm "Lanstroper Ei" wurde in den Jahren 1914/15 zur Versorgung der Bevölkerung und der Industrie (speziell Bergbau) auf der Greveler Höhe errichtet. Eine von Professor Barkhausen entwickelte Stahlfachwerkkonstruktion mit einem 2000 Kubikmeter fassenden, eiförmigen Stahlbehälter wurde als herausragendes Bauwerk erbaut.

Von Beginn an war der ca. 60 Meter hohe Wasserturm auch eine besondere Landmarke. Von hier aus wurde der Dortmunder Nordosten, Unna, Lünen und Brambauer mit Ruhrwasser, das von Fröndenberg nach Grevel geleitet wurde, beliefert. Bis 1980 tat der Turm seine Dienste. Von da an wurde der Bereich vom Wassernetz, das an den Höhen des Ardeygebirges beginnt, abgelöst.

Da seine besondere Tragkonstruktion aus zusammengenieteten Stahlprofilen besteht, wird das "Lanstroper Ei" von manchen Leuten auch als "Eiffelturm des Ruhrgebietes" bezeichnet. Selbst der 2000 Kubikmeter fassende, ovale Behälter ist aus einzelnen Blechen zusammengenietet, eine Kunst, die heute kaum noch jemand beherrscht.

Der unter Denkmalschutz stehende Turm befindet sich im Besitz der Stadt Dortmund und wird zurzeit, gefördert durch Bund, Land und Deutsche Stiftung Denkmalschutz, instandgesetzt. Die Landmarke war und ist vielen Künstlern und Fotografen (u. a. auch den Industriefotografen Bernd und Hilla Becher) immer wieder ein begehrtes Objekt.

Veranstalter*innen:

Förderverein Lanstroper Ei e.V.

Programm am 12.09.2021

Rundgang/Führung im Freien, Nordwärts.

Programm vor Ort

11.00 - 17.00 Uhr
Führungen durch Mitglieder des Fördervereins Lanstroper Ei e.V.

Der Wasserturm kann nicht betreten werden. Beeinträchtigungen durch die sanierungsbedingte Baustelle sind möglich.