Dortmund überrascht. Dich.
Wilhelm Mohrenstecher führt.

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stephan Schütze

Tag des offenen Denkmals 2014 - FARBE am Denkmal

Am 14. September 2014 war es wieder soweit: Deutschland beteiligte sich mit dem Tag des offenen Denkmals an der europäischen Veranstaltungsreihe „European Heritage Days", um für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und für die Ziele des Denkmalschutzes zu werben. In Dortmund fand der diesjährige Denkmaltag aufgrund eines Personalengpasses bei der Denkmalbehörde nicht im gewohnten Umfang statt. Ein Kreis von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren sorgte jedoch dafür, dass sich die Türen einiger Denkmäler am zweiten Sonntag im September für die Öffentlichkeit öffneten.

Motto 2014: Farbe am Denkmal

In 2014 widmete sich der bundesweite Tag des offenen Denkmals einem Thema, das seit jeher eine essentielle Rolle in der Kulturgeschichte spielt und vermutlich immer spielen wird: FARBE.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Initiatorin des deutschen Denkmaltags, bezeichnete das gewählte Motto zu Recht als „wahres Universalthema“, denn Farben prägen die Wahrnehmung unserer Denkmäler ganz entscheidend und geben zugleich wichtige Aufschlüsse über ihre Geschichte. Farben können Ausdruck eines religiösen Ritus oder eines Zeitgeschmacks sein. Sie dokumentieren handwerkliche Traditionen oder historische Materialien. Farben können sogar etwas über den Status oder die Ziele eines Bauherrn oder Auftraggebers verraten, wenn man beispielsweise an kostbare Kunstwerke oder Ausstattungsstücke denkt.

Reinoldikirche

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Denkmalbehörde / Michael Holtkötter

Ehrenamtliche und Denkmaleigentümer sicherten Dortmunder Denkmaltag 2014

In Dortmund konnte der diesjährige Denkmaltag aufgrund eines vorüber gehenden Engpasses bei der Denkmalbehörde nicht im gewohnten Umfang stattfinden. Insbesondere mussten die zentrale Programmbroschüre sowie die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung entfallen. Doch zahlreiche Heimat- und Geschichtsvereine, Kirchengemeinden, Schulen und Denkmaleigentümer öffneten Denkmaltüren und sorgten für spannende Einblicke und Aktionen. Der Freundeskreis Botanischer Garten Rombergpark lockte mit einem großen Angebot in den Botanischen Garten Rombergpark, die Stiftung Denkmalswerte Kirchen der ev. Kirche Dortmund und Lünen war mit 16 Kirchenstandorten und einer Kirchenfenster-Radtour vertreten, die Kirchen St. Peter in Syburg und St. Patroklus in Kirchhörde lieferten Einblicke in ihre Geschichte, die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur auf der Kokerei Hansa präsentierte ein breites Aktionsprogramm, der Förderkreis Zechenkultur Gneisenau e.V. und die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur auf der Zeche Gneisenau erläuterte den Tomson-Bock und das nördliche Maschinenhaus, der Verein zur Förderung der Heimatpflege e. V. Hörde in der Hörder Burg bot vielfältige Aktionen an, das Ortskuratorium Dortmund der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war mit einem Stand in Hörde dabei, der historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark führte durch Aplerbeck, im Truxhof am Patroklosweg 25 gab es Führungen und Vorträge und die Kulturreihe „mommenta“ der SZ Kompetenz in Kultur begeisterte in der Alten Kolonie Eving mit Musik.