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Baroper Walzwerk

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Sammlung Klaus Winter

Programm

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(16) Relikte der Montanzeit in Hombruch

Zeche Kaiser Friedrich

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Sammlung Klaus Winter

Eierkampstraße, 44225 Dortmund, Ortsteil: Hombruch
Haltestellen: Eierkampstraße, Luisenschachtstraße, Fußweg ca. 3 min

Nach Fertigstellung der Bergisch-Märkischen Eisenbahn 1848 begann mit dem Aufschluss der Steinkohlenflöze in Hombruch die Entwicklung zum Industrieort. Ihre Blütezeit erlebten die Montanbetriebe in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Vier Schachtanlagen förderten pro Jahr 1,1 Mill. t Kohlen. Drei Kokereien produzierten daraus 450.000 t Koks. Das Baroper Walzwerk walzte 15.000 t Feinblech aus selbst erzeugtem Stahl. Maschinen und Anlagen der Baroper Maschinenfabrik wurden weltweit vermarktet. Die Produktionsanlagen konzentrierten sich auf einen schmalen Streifen von 1,5 km Länge beiderseits der Bahnlinie. Straßen und Häuser wurden gebaut. In wenigen Jahren entstand eine Infrastruktur für die knapp 5.000 Beschäftigten und ihre Angehörigen im Umkreis der heutigen Harkortstraße.
Überkapazitäten und der Preisverfall in der Weimarer Republik verhinderten notwendige Investitionen in den Hombrucher Montanbetrieben und die veralteten Werke wurden bis 1930 stillgelegt. Erst das sog. Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglichte die Wandlung Hombruchs zum Wohnort und Dienstleistungszentrum.

Veranstalter*innen:

Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., Arbeitskreis Dortmund, Heinz-Ludwig Bücking, bergbauhistorie.ruhr

Programm am 13.09.2020

Digital:

Bildstrecke mit Animation "Als Kohle noch Zukunft war" – Mit Schnuppi zu Dortmunder Bergbaurelikten
Beitrag des Fördervereins Bergbau historischer Stätten AK-Dortmund mit Martin Lochert, Dr. Mathias Schöpel, Volker Seeske und Ludwig_Heinz Bücking.
Fotostrecke: "Als Kohle noch Zukunft war!" [pdf, 16,8 MB]

Vor Ort:

12.30 Uhr
Ca. dreistündige Führung geleitet von Heinz-Ludwig Bücking vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. Arbeitskreis Dortmund, max. 15 P.,
Treffpunkt: Haltestelle Eierkampstraße, 44225 Dortmund.

Bitte achten Sie stets darauf, den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten. Während der Erläuterungen an den Objekten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Auf Wunsch erhält jeder Teilnehmer gegen ein Pfand von 10 € einen Wanderführer.
Teilnahme nur nach Anmeldung bei der Denkmalbehörde, Tel. 0231 50-24292, vom 01.09.-11.09. (bis 11.00 Uhr).

Achtung: die längere Wegstrecke (ca. 7 km) verlangt körperliche Fitness!

Programm