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Hoesch-Museum

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hoesch-Museum

Programm

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(21) Hoesch-Museum

Postakrte des Hoeschmuseums, Ca. 1914

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hoesch-Museum

Eberhardstraße 12, 44145 Dortmund, Ortsteil: Innenstadt-Nord
Haltestellen: Wesfalenhütte, Fußweg ca. 2 min; Borsigplatz, Fußweg ca. 10 min

Ort des Hoesch-Museums ist das denkmalgeschützte Portierhaus von 1913/14 der Westfalenhütte. Die Markentafeln im Eingangsbereich stehen wie das Haus seit 1988 unter Denkmalschutz – sie erinnern an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes als Zugang zum Werksgelände.
Dieser Hauptzugang wurde vom Dortmunder Architektenduo Hugo Steinbach und Paul Lutter entworfen und diente der Anwesenheitskontrolle. Im Laufe der Zeit gab es im Gebäude eine Arrestzelle, das Lohnbüro und einen Speisesaal. In den 1930er Jahren kam eine zweite Etage hinzu. Ende der 1980er Jahre waren im Portierhaus bereits das firmeneigene Hoesch-Museum und –Archiv untergebracht, 1992 wurde das letztere nach Duisburg verlagert. Ein Verein aus ehemaligen Hoeschianern ließ 2004 zusammen mit thyssenkrupp und der Stadt das Gebäude behutsam für einen erneuten Museumsbetrieb umbauen.
Heute zeigt das Hoesch-Museum 160 Jahre Unternehmens- und Sozialgeschichte anhand historischer Exponate und moderner Medienstationen. Werkzeuge und Produkte, Modelle und Fotografien veranschaulichen den Herstellungsprozess vom Erz zum Stahl sowie die Arbeits- und Alltagswelt der Hoeschianer. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung steht die Geschichte der Firma Hoesch als Teil der Dortmunder Stadtgeschichte.

Veranstalter*innen:

Hoesch-Museum Dortmund und Förderverein Freunde des Hoesch-Museums e.V., hoeschmuseum.dortmund.de

Programm am 13.09.2020

Digital:

Film "Das Verwaltungsgebäude und das Pförtnerhaus von Hoesch. Zwei Meisterwerke der Architekten Steinbach & Lutter (1913): Das Pförtnerhaus"

Film "Das Verwaltungsgebäude und das Pförtnerhaus von Hoesch. Zwei Meisterwerke der Architekten Steinbach & Lutter (1913): Das Verwaltungsgebäude"

Vor Ort:

10.00– 17.00 Uhr
Das Museum ist geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Dauerausstellung:
Das Hoesch-Museum zeigt am historischen Ort 160 Jahre Eisen- und Stahlgeschichte in Dortmund anhand historischer Exponate und moderner Medienstationen. Werkzeuge und Produkte, Modelle und Fotografien veranschaulichen den Herstellungsprozess vom Erz zum Stahl sowie die Arbeits- und Alltagswelt der Hoeschianer. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung steht die Geschichte der Firma Hoesch als Teil der Dortmunder Stadtgeschichte. Medienstationen und ein 3D-Stahlwerk sowie verschiedenen Veranstaltungsformate ergänzen die Themen. Die direkte Lage am Werksgelände, ein malerischer Baumbestand und ein Erzlehrpfad sowie weitere Großobjekte betten die Begegnungen ein.

Sonderausstellungen:
LIVE UND IN FARBE. Urban Sketchers zeichnen Dortmunder Industriekultur. Urban Sketchers zeichnen und skizzieren direkt vor Ort und bevorzugt in ihrem Umfeld. 15 Dortmunder Urban Sketchers präsentieren in der Ausstellung ihre Sicht auf die Industriekultur der Stadt. Gezeigt werden Einzelbilder und Skizzenbücher mit gekonnt eingefangenen Ansichten von Schwerindustrie und ihren Relikten
ZEICHNEN GEHT IMMER. Wie Urban Sketchers die Corona-Pandemie erleben: Über 40 Bilder aus dem Stillstand dokumentieren, wie die Urban Sketchers Dortmund sich mit dieser Krise auseinandergesetzt haben: Skizzen von Zuhause, von einsamen Spaziergängen, aber auch Alltagssituationen, die plötzlich anders oder als besonders wahrgenommen werden. Das Zeichnen wurde damit zur Kommunikations- und Bewältigungsstrategie.

11.00 und 14.00 Uhr
Führungen durch das Museum. Coronabedingt können maximal neun Gäste an den Führungen teilnehmen, die einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Vorab müssen sich die Teilnehmenden in Listen eintragen, um ggf. Infektionsketten nachvollziehbar zu machen.

Eine Anmeldung bis Donnerstag, den 10.09., ist erwünscht: per Mail an hoesch-museum@web.de oder telefonisch: 0231 8445856.

Barrierefrei zugänglich.

Programm