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Foto der Steinwache, März 1953

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stadtarchiv

Programm

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(22) Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Frau Dr. Julia Feldtkeller bei einer Führung durch die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki

Steinstraße 50, 44147 Dortmund, Ortsteil: Innenstadt-Nord
Haltestelle: Dortmund Hbf (direkt am Nordausgang)

Das 1928 errichtete Dortmunder Polizeigefängnis, Teil des Gebäudekomplexes der "Steinwache" an der Steinstraße, war zunächst in seiner Modernität Ausdruck preußischen Reformwillens der 1920er Jahre. Ab 1933 wurde es dann zu einem zentralen Verfolgungsort für die gesamte Region. Vor allem die Gestapo-Gewalt im Haus, aber auch dessen Funktion als Durchgangsstation in die Konzentrationslager führten zu trauriger Berühmtheit.

Dabei waren es schon 1933–1945 nicht nur die "klassischen" Verfolgtengruppen des Nationalsozialismus, die betroffen waren. Sogenannte Asoziale und Berufsverbrecher, Homosexuelle und Sinti/Roma – sie alle wurden durch Beamte der Kriminalpolizei ebenfalls in Konzentrationslager eingewiesen – und vielfach über das Jahr 1945 hinaus verfolgt und diskriminiert. Auch dafür steht das bis 1958 betriebene Dortmunder Polizeigefängnis, das seit 1992 als Gedenkstätte an die Themen Verfolgung und Widerstand erinnert und als Denkmal die ehemaligen Zellen und weitere Spuren präsentiert.

Veranstalter*innen:

Stadtarchiv Dortmund - Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, dortmund.de/steinwache

Programm am 13.09.2020

Vor Ort:

10.00–17.00 Uhr
Die Mahn- und Gedenkstätte ist geöffnet. Der Eintritt ist frei.

12.00 und 14.00 Uhr
Freie Mitarbeiter*innen der Steinwache geben Einführungen in die Geschichte des Hauses sowie in die Dauerausstellung und anschließend als Ansprechpartner*innen vor Ort sein, Treffpunkt: im Veranstaltungsraum der Steinwache.

14:00 Uhr und 16:00 Uhr
Führungen zu verschiedenen Orten der NS-Verfolgung in der Dortmunder Innenstadt, Treffpunkt: im Hof der Steinwache.

Bitte achten Sie stets darauf, den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Gedenkstätte Steinwache ist nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

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