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Ev. Stadtkirche St. Petri, Innenansicht

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Vanessa Sygdziak

Programm

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(30) Ev. Stadtkirche St. Petri

Altar in der Ev. Stadtkirche St. Petri

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): St. Petri-Nicolai-Kirchengemeinde Dortmund

Westenhellweg 75, 44137 Dortmund, Ortsteil: City
Haltestelle: Kampstraße, Fußweg ca. 3 min

Wer diese Kirche betritt, ist überrascht von ihrer Helligkeit und Weite. Der offene, lichtdurchflutete Raum mit dem Antwerpener Altarretabel im Chorraum lädt ein, den Blick schweifen zu lassen und die Ruhe dieses Ortes aufzunehmen.
St. Petri ist ein gotischer Hallenbau (Baubeginn 1322), der nach einer bewegenden Geschichte mit vielen Zerstörungen heute in seinem ursprünglichen Baustil wiederhergestellt ist. Der Grundriss ist fast quadratisch und die drei Kirchenschiffe sind gleich hoch, was typisch ist in Westfalen.
Aus der Entstehungszeit ist allerdings nur noch der Taufstein erhalten. Erdbeben, Stürme und Blitzeinschläge haben im Laufe der Geschichte immer wieder Schäden an Turm und Mittelschiff verursacht. 1943 wurde die Kirche beim Luftangriff auf Dortmund bis auf die Grundmauern zerstört. Der Altar blieb aufgrund seiner Auslagerung erhalten. In ihrer ursprünglichen Form zwischen 1954 bis 1966 aufgebaut, prägt St. Petri seit 1981 durch den Aufsatz des Turmhelms wieder die Stadtsilhouette.
Der Flügelaltar von St. Petri – das goldene Wunder von Westfalen – war ursprünglich 1521 für das Dortmunder Franziskanerkloster hergestellt worden und kam 1809 nach St. Petri. Es ist eines der größten christlichen Bildwerke der Gotik überhaupt und eines der bildreichsten plastischen Kunstwerke Europas. Das imposante Altarretabel hat drei verschiedene Ansichten, die je nach Kirchenjahr zu sehen sind.
Die von Pfingsten bis zum 1. Sonntag im Oktober zu sehende Gemäldeseite zeigt einen seltenen Bildzyklus der Urmütter Jesu (Urgroßmutter Emerentia, Großmutter Anna, Mutter Maria). Aus konservatorischen Gründen wurde 2008 eine monumentale Glaswand vor dem Altar errichtet, um einen abgetrennten klimatischen Bereich herzustellen.

Veranstalter*innen:

Stadtkirche St. Petri Dortmund und Freundinnen- und Freundeskreis St. Petri, stpetridortmund.de

Programm am 13.09.2020

Vor Ort:

14.00 – 17.00 Uhr
Die Kirche ist geöffnet.
Ehrenamtliche Kirchenführerinnen heißen Sie willkommen und machen gern kurze oder ausführliche Kirchenführungen. Die Raumarchitektur und die Gemäldeseite des Goldenen Wunders mit den Frauen aus der Vita Jesu können besonders betrachtet werden.

Spenden sind willkommen.

Bitte achten Sie stets darauf, den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Barrierefrei zugänglich.

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