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Foto des Sölder Friedhofs

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Uwe Lang

Programm

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(5) Sölder Friedhof (alter Kommunalfriedhof)

Foto des Sölder Friedhofs von 1930

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Sammlung Stadthaus

Sölder Straße 4, 44289 Dortmund, Ortsteil: Sölde
Haltestellen: Sölde Friedhof, Fußweg ca. 1 min; Im Hilger, Fußweg ca. 2 min

Der Kommunalfriedhof der früher politisch selbständigen Gemeinde Sölde ist wie geschaffen für das diesjährige Motto des Denkmaltags. Mit dem Eröffnungsjahr 1895 und einer Fläche von 1,78 ha ist er einer der ältesten und kleinsten kommunalen Friedhöfe Dortmunds.
Nach einer Stilllegungsphase zwischen 1980 und 1998 wird er seit seiner Wiedereröffnung wieder gut angenommen. Typisch für die Entstehungszeit ist die den Mittelweg säumende Lindenallee, die alles umgrenzende hohe Weißdornhecke und die vereinzelten großen Rhododendronsträucher. Besonders im vorderen Bereich liegen die großen Grabstätten der alten Sölder Bauernfamilien, einige alte Grabsteine und am Ende der Hauptallee das Familiengrab des Heimatforschers Wilhelm Schleef. Erhaltenswert sind neben alten Grabmälern insbesondere der hohe und alte Baum-, Strauch- und Heckenbestand als Merkmale historischer Landschaftsarchitektur und als Naturrückzugsraum.
Der Friedhof bietet Anknüpfungen zum diesjährigen Motto des Denkmaltags, denn zu dem Punkt „Neu denken“ lässt sich trefflich über eine Erweiterung des Bestattungsangebots, weitere Verschönerungsmaßnahmen, eine Teilnutzung als Park und für Kunstausstellungen u. v. m. diskutieren. Nicht zuletzt gehört das Neu-Denken der unklaren Beziehung unserer Gesellschaft zum Thema Tod dazu, wie es sich zum Beispiel anhand der Corona-Krise gut verdeutlichen lässt.

Veranstalter*innen:

Stiftung "Natur in Kultur, für Sörde" und Sölder Geschichts-Stammtisch

Programm am 13.09.2020

Zum Thema

Vor Ort:

11.00 und 16.00 Uhr
Führungen mit Mitgliedern der Stiftung "Natur in Kultur, für Sölde" und dem Sölder Geschichts-Stammtisch.

Neben Informationen zum jetzigen Zustand des Friedhofs bieten sich viele Gelegenheiten zur Erinnerung an Früheres. Auf dem Hintergrund der Sölder Geschichte wird auf die Entstehungsgeschichte des Friedhofs, seine Landschaftsarchitektur und einige Biographien der hier Bestatteten eingegangen. Erhaltenswert sind neben alten Grabmälern insbesondere der hohe und alte Baum-, Strauch- und Heckenbestand als Merkmale historischer Landschaftsarchitektur und als Naturrückzugsraum. Beim Punkt "Neu denken" lässt sich trefflich über eine Erweiterung des Bestattungsangebots, weitere Verschönerungsmaßnahmen, eine Teilnutzung als Park und für Kunstausstellungen u. v. m. diskutieren. Nicht zuletzt gehört das Neu-Denken der unklaren Beziehung unserer Gesellschaft zum Thema Tod dazu, wie es sich zum Beispiel anhand der Corona-Krise gut verdeutlichen lässt.

Dauer: ca. 1-1,5 Std., Treffpunkt: am Eingang des Friedhofs. Spenden sind willkommen.

Bitte achten Sie stets darauf, den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Barrierefrei zugänglich.

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