Dortmund überrascht. Dich.
Foto der Großen Trauerhalle

Denkmalbehörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Thomas Mayer / thomasmayerarchive.de

Rückblick

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Analog vor Ort und digital im Internet - der Tag des offenen Denkmals 2020 präsentierte sich mit neuen Angeboten

Viele Veranstalter*innen verzeichneten angesichts der Corona-Ausnahmesituation zwar weniger Besucher*innenzahlen als in den Jahren zuvor, doch waren - so die Rückmeldung aus dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern - die Menschen sehr glücklich darüber, "endlich wieder Kultur mit allen Sinnen erfahren zu können."

Die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund hatte am 13. September 2020 unter dem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vorgeschlagenen Motto "Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken." zum 27. Mal zur Besichtigung vieler Baudenkmäler in der Stadt aufgerufen.

Coronabedingt fand dieser Tag zum ersten Mal sowohl analog vor Ort als auch digital im Internet statt. Es gab eine Kombination aus Veranstaltungen an einem der zahlreichen Dortmunder Denkmäler und Angeboten, die von den Akteur*innen für eine eigene Website zum Tag des offenen Denkmals erstellt worden waren.

Alle Angebote waren das Ergebnis großer Begeisterung vieler Menschen für "ihr" Denkmal. Ohne die engagierten Menschen vor Ort wäre das Erinnern und Erhalten in der uns gewohnten vielfältigen Form nicht möglich. Dem gebührt auch an dieser Stelle ein großer Dank!

In Berghofen am Alten Feuerwehrgerätehaus und Steige(r)turm stellte der Architekt Heinrich Schwakopf 60 Besucher*innen die Umbaupläne für den Turm vor, die sich außen an der ursprünglichen Gebäudestruktur von 1914 orientieren und innen barrierefreien Loft-Charakter mit neuster Technik verbinden.

Mehr als 150 Menschen erfuhren von den Freunden und Förderern des Botanischen Gartens Rombergpark Wissens- und Erinnerungswertes über das rund 64 Hektar große Bodendenkmal, in dem bereits in den 1920er Jahren zu der "Industriefestigkeit" von Bäumen geforscht wurde.

Erstmals hatte der Freundeskreis Fredenbaumpark am Tag des offenen Denkmals mit einer mehrstündigen Führung über das 63 Hektar große Parkareal teilgenommen, das mit der Einrichtung des Lunaparks kurz vor dem Ersten Weltkrieg zu den bekanntesten Veranstaltungs- und Erholungsorten Deutschlands zählte.

Zum ersten Mal war auch die VHS in der ehemaligen Dresdner Bank in der Kampstraße beteiligt. Trost für alle, die die Führung von Kunsthistoriker Frank Scheidemann verpasst haben: es gibt sie auch in einer Filmversion.

Heinz-Ludwig Bücking informierte bei der dreieinhalbstündigen Wanderung "Relikte der Montanzeit in Hombruch" über die industrielle Vergangenheit des Stadtteils und machte auf montanhistorische Denkmäler in Hombruch aufmerksam.

Bilderstrecke: Impressionen zum Tag des offenen Denkmals 2020

Als das Motto des Tags des offenen Denkmals 2020 feststand, ahnte noch niemand die kommenden Ereignisse, die nichts und niemanden unberührt gelassen haben. Die drei Zentralbegriffe dieser bundesweiten Veranstaltung rund um unsere Denkmallandschaft - Erinnern. Erhalten. Neu denken. - gerieten in völlig neue Zusammenhänge.

Infostand der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V. 6 Bilder
Infostand der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V. Mehr als 150 Personen lockte es zu dem Infostand am Denkmaltag. Mehrere Führungen durch den denkmalgeschützten Park boten die Ehrenamtlichen von dort aus an.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Manfred Scharfenberg

Rückblick