Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz - dlze

Energieberatung im dlze

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Umweltamt

Informationen zum Coronavirus

Bitte beachten Sie, dass ab dem 13.12.2021 das Tragen einer FFP2, KN-95- oder N95-Maske in einigen städtischen Gebäuden und Räumen mit Publikumsverkehr zwingend erforderlich ist!

Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen finden Sie hier:

Umwelt

Dortmunder*innen können Energie direkt vom Balkon beziehen

Nachricht vom 29.11.2021

Ob Gas, Öl oder Strom - Energie wird immer kostspieliger. Daher können Dortmunder*innen jetzt Module für Minisolaranlagen für den Balkon oder die Terrasse bekommen. Das Prinzip ist simpel gehalten: Einfach einstecken und eigenen Strom erzeugen.

Photovoltaikanlage Deponie Grevel

Photovoltaik-Anlagen im Miniformat für den Balkon bzw. die Terrasse sollen zusätzliche Energie gewinnen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

Es gibt im Haushalt einen Balkon oder eine Terrasse? Dort kann nun jede*r Dortmunder*in eigenen Solarstrom gewinnen und damit aktiver Teil der Energiewende werden - mit einem Balkonsolarmodul. Diese kleinen Photovoltaiksysteme werden oft auch Mini-Solaranlagen, Plug & Play-Solaranlage oder Stecker-Solarmodule genannt. Mit einem solchen Haushaltsgerät kann jede Person eigenen Strom erzeugen und so Teil der Energiewende sein.

Balkonsolarmodule - wie funktioniert das?

Der Strom aus den Balkonsolarmodulen fließt beispielsweise in die Steckdose am Balkon und von dort zu Fernseher, Kühlschrank und Waschmaschine, die an anderen Steckdosen in der Wohnung eingestöpselt sind. Reicht der Strom vom Balkon nicht für den Betrieb der anderen Haushaltsgeräte aus, fließt einfach Strom vom Versorger aus dem Netz dazu. Weitere Informationen zur persönlichen Stromerzeugung sind u.a. über die Verbraucherzentrale erhältlich. Dort gibt es auch Informationen zum eventuell erforderlichen Austausch des Stromzählers durch den städtischen Netzbetreiber DONETZ.

Installation nur von Fachpersonal durchführen lassen

Zur sicheren Inbetriebnahme der Balkonsolarmodule empfehlen sich eine Elektroprüfung und ggf. elektrische Nachbesserungsarbeiten an der jeweiligen Immobilie. Hierzu stellt der Förderverein Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz e.V. Fördermittel für nötige Elektroarbeiten zur Verfügung i.H.v. max. 500,- Euro pro Haushalt (nur solange die Mittel reichen). Um die Fördermittel in Anspruch zu nehmen, genügt eine erfolgreiche Elektroprüfung für das Balkonsolarmodul.

Außerdem ist eine Anmeldung der Inbetriebnahme des Balkonsolarmoduls beim Netzbetreiber DONETZ erforderlich. Ein Balkonsolarmodul könnte auch direkt vom Elektrofachbetrieb angeschlossen werden. So gäbe es eine Gewährleistung für alle Arbeiten aus einer Hand. Geeignete Elektrobetriebe für die Elektroarbeiten finden sich beispielsweise auf der Homepage der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen.

Ausbau von Photovoltaik soll vorangetrieben werden

Der Geschäftsführer des Fördervereins Dienstleistungszentrums Energieeffizienz und Klimaschutz e.V., Christian Nähle, weiß das der Förderverein die ehrgeizigen Ziele der Stadt Dortmund beim Ausbau der Photovoltaik unterstützt: "Dortmund möchte Deutscher Meister beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen werden. In diesem Zusammenhang nimmt Dortmund am sogenannten Wattbewerb teil. In der deutschlandweiten Herausforderung vergleichen sich über 60 Städte hinsichtlich des Ausbaus von Solaranlagen."

Die Spielregeln sind einfach: Der Wattbewerb endet, sobald die erste Stadt ihre Photovoltaik-Leistung je Einwohner*in verdoppelt. "Diesen Titel wollen wir natürlich nach Dortmund holen – das geht nur gemeinsam mit allen Bürger*innen", ergänzt Joachim Müller, Energieberater im Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz (dlze).

Zum Thema

Die Rechnungsunterlagen können per Mail oder per Brief unter Angabe der eigenen Kontoverbindung eingereicht werden:

dlze-Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz
Berswordt-Halle / Stadthaus
Kleppingstraße 37
44135 Dortmund

Für weitere Informationen steht im Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz Herr Joachim Müller zur Verfügung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

Energieberatung im dlze