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Windkraftanlage

Energieberatung im dlze

Bild: Alle Rechte vorbehalten pixelio / Andreas Liebhart

Energiekonzepte

2003-2005

Der Standort Phoenix West ist ein Vorzeigeprojekt für die Verbindung von erfolgreicher Standortentwicklung und Klimaschutz in Dortmund. Dafür sorgt ein zukunftsweisendes Energiekonzept, das auch Voraussetzung für die Projektförderung durch die Europäische Union ist.

Es umfasst u.a. einen Ressourcen schonenden Umgang mit Energie und eine umfassende Optimierung aller energetischen Abläufe von der Planung bis zum Betrieb. Das Konzept soll einerseits die Entstehung energieeffizienter, wirtschaftlicher und damit zukunftsfähiger Gebäude sichern, und zum anderen den CO2-Ausstoß auf Phoenix-West um mehr als 40 Prozent reduzieren.

Mit dem Energiekonzept Phoenix-West, das zwischen 2003 und 2005 erarbeitet und in einem Energiehandbuch dargelegt wurde, werden zwei Hauptzielsetzungen verfolgt:

  • Die Umwelt wird durch den effizienten Einsatz von Strom, Wärme und Kälte geschützt, wobei ein Standard erreicht wird, der signifikant über das „Übliche“ hinausgeht.
  • Die Betriebskosten für Energie werden für die Bauherren dauerhaft minimiert.

Zukünftige Gebäude auf PHOENIX West müssen hinsichtlich ihrer energetischen Qualität und der Energieversorgung bestimmte Anforderungen erfüllen. Dabei handelt es sich zum einen um die Vorgabe von Kennwerten für den Energiebedarf (Raumwärme) und den Stromverbrauch (Beleuchtung) sowie für die Versorgung mit Strom, Wärme und Kälte und die zu verwendenden Nachweisverfahren. Zum anderen besteht für die Investoren die Verpflichtung, über ihre Planer und Architekten eine externe energetische Fachberatung zu nutzen. Für die fachliche Beratung im Planungsprozess sowie für die freiwillige baubegleitende Qualitätssicherung steht ein von der LEG ausgewählter Pool von Fachunternehmen zur Verfügung.

2005-2011

Seit 2005 besteht der Auftrag alle städtebaulichen Entwürfe für Neubaugebiete im Rahmen der Bauleitplanung mit dem Energiesimulationsmodell GOSOL zu überprüfen. Auf Grundlage der Ergebnisse sind die Entwürfe zu optimieren, um möglichst hohe solare Energiegewinne erzielen zu können.

Wurden zunächst im Einzelfall Energieversorgungskonzepte erstellt besteht inzwischen die Pflicht für jedes Neubaugebiet ein Energieversorgungskonzept erstellen zu lassen, um für jedes Gebiet mit der jeweiligen Nutzung unter der Prämisse der CO2-Minderung und des Klimaschutzes einen entsprechenden Vorschlag anzubieten.

Die Energiekonzepte für die Standorte PHOENIX See und Hohenbuschei sind dazu wichtige Vorläufer, da sie in einem moderierten Prozess gemeinsam mit den am Standort tätigen Akteuren und Fachexperten erarbeitet wurden.

Zentrales Ziel war, dass die Ergebnisse des Konzeptes von allen Beteiligten getragen werden und bei der Vermarktung der Flächen den Erwerbern vermittelt werden.

Zwar ließen sich zentrale Nahwärmekonzepte weniger gut durchsetzen als dezentrale Modelle auf der Basis erneuerbarer Energien. Die Konzepte waren jedoch eine Grundlage, die Effizienzhausstandards (KfW 70 Effizienzhaus, KfW 55-Effizienzhaus, Plusenergiehaus) frühzeitig in Dortmund zu akzeptieren.

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