Dortmund überrascht. Dich.
Giebel eines Neubaus

Immobilienangebote der Stadt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Rainer Sturm / PIXELIO

4-fach Sporthalle Unionviertel

Der Wettbewerb ist entschieden. Architekten zeichnen überzeugende Lösung für neue Sportstätte am Dortmunder U.

Luftaufnahme zukünftige Fläche 4-fach Sporthalle Unionvierte

Luftaufnahme mit eingezeichneter Fläche für die 4-fach Sporthalle Unionvierte
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt

Als Teil eines Maßnahmenpakets zur nachhaltigen Konsolidierung der Dortmunder Sporthallen Infrastruktur soll im Stadtbezirk Innenstadt-West gelegenen „Unionviertel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wahrzeichen Dortmunder U eine Vierfachsporthalle gebaut werden.

Diese soll als vierfach teilbare Halle für den täglichen Sportunterricht des Robert-Schuman- und des Robert-Bosch-Berufskollegs zur Verfügung stehen und den Bedarf einer bundesligatauglichen Wettkampfstätte mit Platz für ca. 3.250 Zuschauer*innen abdecken. Die entfallenen Stellplätze auf der bisher als Parkplatz genutzten Fläche sollen in einer Parkgarage mit ca. 450 Kfz und 110 Fahrradstellplätzen vorgesehen werden. Für die Maßnahme wurde ein Kostenrahmen von 28 Mio € vorgegeben.

Um eine für diese besondere Bauaufgabe optimale architektonische Lösung und einen geeigneten Planer für diese für die Dortmunder Sportszenerie bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, wurde ein Wettbewerb mit 20 Teilnehmer*innen nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe ausgelobt. Das Verfahren wurde durch das Büro BÄUMLE Architekten | Stadtplaner aus Darmstadt professionell organisiert. Die Büros wurden in einem vorgeschalteten europaweiten Bewerbungsverfahren aus insgesamt 83 Bewerbungen ausgelost, 19 der aufgeforderten Büros haben ihren Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Die Teilnehmer*innen hatten insgesamt 16 Wochen für die Bearbeitung und Fertigstellung der Wettbewerbsentwürfe zur Verfügung.

Das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten und Stadtplaners Prof. Dr. Franz Pesch aus Dortmund tagte am 16. April in einer digitalen Preisgerichtssitzung. Dem Preisgericht gehörten neben Vertretern der Verwaltungsspitze und Vertreter der Politik externe Experten der Fachrichtungen, Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur an.

Um sich ganz auf die Inhalte konzentrieren zu können, wurden die Entwürfe anonym eingereicht und bewertet. Insgesamt wurden drei Preise sowie zwei Anerkennungen vergeben. Nachdem das Preisgericht seine Entscheidung getroffen hatte, wurden die Namen der Preisträger festgestellt.
Den ersten Preis erhielt das Büro BAURCONSULT Architekten Ingenieure aus Haßfurt.
Der zweite Preis ging an das Büro Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR aus Berlin mit Landschaftsarchitektur Bos GbR aus Berlin.
Den dritten Preis vergab die Jury an das Büro Auer Weber Assoziierte GmbH aus München mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitektur und Stadtplaner Partnerschaft mbb aus Freising. Darüber hinaus wurden zwei Anerkennungen für bemerkenswerte Teilleistungen vergeben.

Im Rahmen der nach der Vergabeverordnung vorgeschriebenen Verhandlungsgespräche wird in den nächsten Monaten mit den drei Preisträgern verhandelt und entschieden, wer den Planungsauftrag erhält.

Preisträgerarbeiten

Immobilienangebote der Stadt