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Bildung

Lieferschwierigkeiten von Klassenraum-Containern – Stadt entwickelt mit Klassenraum-Zelten einen Plan B

Nachricht vom 07.08.2020

Aufgrund des dringenden Bedarfs an zusätzlichem Schulraum müssen bis zum Schuljahresbeginn 2020/21 an fünf verschiedenen Schulstandorten Ersatzräume aus mobilen Raumeinheiten aufgestellt werden.

„Fliegenden Bauten“ am Standort Max-Planck-Gymnasium

Die "Fliegenden Bauten" am Standort Max-Planck-Gymnasium
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Benötigt werden die zusätzlichen Räumlichkeiten an der Europaschule und Schragmüller-Grundschule, sowie dem Max-Planck-, Helene-Lange- und Goethe-Gymnasium. Ermittelt wurde der Raumbedarf durch das Schulverwaltungsamt. Grundlage waren die aktuellen Anmeldezahlen der neuen Schüler*innen.

Nach Durchführung zweier Vergabeverfahren konnte ein Auftragnehmer für die Aufstellung der Schulcontainer beider Verfahren für alle genannten Standorte gefunden werden.

Ende Juli jedoch, lange nach allen erfolgten Abstimmungsgesprächen, teilte der Auftragnehmer überraschend mit, die vertraglich fixierten Fertigstellungstermine nicht einhalten zu können. Begründet wurde das mit Kapazitätsproblemen durch den coronabedingten Ausfall verschiedener Zulieferfirmen. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings die Einbindung einer anderen Firma, aufgrund der erforderlichen Planungs- und Lieferprozesse, zeitlich nicht mehr möglich.

Schulbeginn am 12. August

Um den Schüler*innen zum Schulbeginn am Mittwoch, 12. August, den dringend benötigten Schulraum zur Verfügung stellen zu können, konnte nach mehreren Dialogrunden erreicht werden, dass zumindest ein zeitlich gestaffelter Aufbau der Containermodule erfolgen wird.

An den Standorten Max-Planck-Gymnasium und Europaschule war die Anlieferung und der Aufbau der Container aber erst ab dem 3. August möglich, so dass der Fertigstellungs- und Inbetriebnahme-Termin zum Schulbeginn stark gefährdet erschien.

Plan B

Um eine sichere Alternative anbieten zu können, hat die Städtische Immobilienwirtschaft mit einer innovativen Idee einen Plan B erarbeitet und erreichen können, dass an diesen beiden Standorten durch den Aufbau von Leichtbauraumeinheiten – sogenannte "Fliegende Bauten" – der benötigte Bedarf an Schulraum sichergestellt werden kann. Diese Bauten wirken von außen wie eine Mischung aus Pagoden-Zelt und Container.

Eine im Ruhrgebiet ansässige Firma bietet hierzu eine professionelle Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit Raumbedarfe für den temporären Einsatz zu decken. Diese temporären Klassenräume dienen als Übergangslösung nun bis zur Fertigstellung der Container-Klassenzimmer.

Durch diese schnelle "Notmaßnahme" ist sichergestellt, dass allen zu unterrichtenden Kindern das entsprechende Raumangebot zur Verfügung gestellt werden kann. Diese "Fliegenden Bauten" werden nach Inbetriebnahme der Container dann aber auch schnell wieder abgebaut.

Parallel wird weiter mit Hochdruck an der Fertigstellung aller Standorte gearbeitet.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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