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Immobilienwirtschaft

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Digitale Stadt

Stadt Dortmund bringt Ausbau und Leistungen digitaler Infrastrukturen voran

Nachricht vom 18.08.2020

Der Stellenwert der Digitalisierung ist in Zeiten des Coronavirus so hoch wie noch nie: Home-Office und Home-Schooling haben Einzug in fast allen Familien gehalten. Diese Fortentwicklung, der kurzfristige Ausbau und die Akzeptanz der Nutzung digitaler Möglichkeiten haben durch die Pandemie neues Gewicht bekommen und dazu geführt, dass auch die Verwaltung den Weg in die Digitalisierung weiter beschleunigen möchte.

Frauenhand, die ein Smartphone hält

Wlan, Glasfaser und moderne Hardware - diese Themen gehen jetzt speziell eingerichtete Projektgruppen der Stadtverwaltung an.
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Um diesen aktuellen IT-Trend nutzen zu können, ist neben einer Ausstattung mit moderner Hardware auch ein schneller Zugang zum Internet und eine gute Versorgung mit Wlan erforderlich. Profitieren wird davon nicht nur die Verwaltung sondern im Besonderen auch die Schulen und Kitas der Stadt Dortmund.

Breitbandausbau und -anbindungen

Zur besseren Koordination und Umsetzung der umfangreichen Aufgaben ist die Verwaltung fachbereichsübergreifend enger zusammengerückt und hat alle Aufgaben zur Glasfaserverlegung, zum Ausbau der hausinternen Datenverkabelung städtischer Immobilien und zum Hardwarewechsel hin zu mobilen Geräten in zwei Projektgruppen gebündelt. Diese befassen sich sowohl mit dem geförderten Breitbandausbau als auch mit nicht geförderten Breitbandanbindungen und profitieren beiderseits durch eine enge Vernetzung der Zusammenarbeit.

Das bestärkt das Ansinnen von Stadtrat Christian Uhr: "Wir verfolgen damit das Ziel, die Fahrt, die die Corona-Pandemie der Digitalisierung mitgegeben hat, weiter zu nutzen und mit kurzen fachbereichsübergreifenden Abstimmwegen bürokratische und organisatorische Hürden abzubauen." Zu diesem Zweck arbeiten Mitarbeiter*innen des Tiefbauamtes, des Dortmunder Systemhauses, der Immobilienwirtschaft, der Schulverwaltung und der Wirtschaftsförderung in diesen Themen seit Mitte Februar 2020 in einer neu abgestimmten Organisationsstruktur eng zusammen. Fokus aller Beteiligten liegt, neben der gemeinsamen terminlichen Abstimmung der Einzelmaßnahmen, auch darin, diese Aufgaben finanziell durch möglichst umfangreiche Fördermittel von Bund und Land zu unterstützen.

Stadtrat Christian Uhr berichtet zum Ausbau digitaler Infrastrukturen in Dortmund Quelle: YouTube

Glasfaserausbau

Darüber hinaus hat sich der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung dafür ausgesprochen, noch eine Gesamtkoordination einrichten. Dies ist mit Blick auf den Umfang der zu bearbeitenden Aufgaben auch geboten: Stadtweit sind noch auf einer Gesamtlänge von ca. 410 km Glasfaserkabel zu verlegen und von 626 städtischen Gebäuden insgesamt ca. 400 Gebäude, darunter 112 Schulen, anzubinden. Die Verfügbarkeit von Wlan innerhalb der Dortmunder Schulen ist mit einem Anteil von rund 70 Prozent bereits auf einem hohen Niveau. Gleichwohl soll innerhalb der nächsten 1,5 Jahre durch den weiteren Ausbau der Wlan-Infrastruktur jede Schule über die entsprechenden Drahtlosverbindungen verfügen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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