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Giebel eines Neubaus

Immobilienwirtschaft

Bild: pixelio / RainerSturm

Wir über uns

Reiner Limberg

Reiner Limberg, Leiter der Städtischen Immobilienwirtschaft

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

die Stadt Dortmund bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, für die auch die erforderlichen Gebäude bereitzustellen sind. Die Gebäudekosten stellen nach den Personalkosten den zweitgrößten Kostenblock dar. Außerdem machen Immobilien den größten Vermögensblock innerhalb der der städtischen Bilanz aus.

Die Städtische Immobilienwirtschaft betreut über 1.500 stadteigene und angemietete Gebäude mit einer Fläche von über 1,8 Mio. m². Diese Objekte werden für unterschiedliche Zwecke genutzt. Dazu gehören z.B. Kindergärten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Verwaltungsgebäude, Feuerwachen und Friedhöfe. Die Immobilienwirtschaft sorgt für den verkehrssicheren und nutzungsgerechten Zustand der Gebäude. Die Nutzer der Immobilien können sich somit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbringen.

Die Städtische Immobilienwirtschaft orientiert sich bei der Betreuung der städtischen Immobilien an dem Gedanken des Lebenszyklusprinzips. Dieser beinhaltet die gesamthafte Betrachtung aller „Lebensphasen“ der Immobilien, von der Gebäudeidee, über dessen Herstellung bis zur Veräußerung bzw. dem Abriss.

Kindergärten und Schulen sind in der Regel die ersten öffentlichen Einrichtungen, die ein junger Mensch erfährt, in denen er sich über einen längeren Zeitraum außerhalb von zu Hause aufhält. Kinder und Jugendliche müssen den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen respektieren und erlernen. Dies gelingt aber nur dann, wenn von diesen Gebäuden selbst ein Anspruch ausgeht. Das bedeutet: Die Gebäude müssen nutzungsgerecht gestaltet und in einem ordnungsgemäßen und sauberen Zustand unterhalten werden.

Um den Nutzern städtische Gebäude zur Verfügung zu stellen, führt die Städtische Immobilienwirtschaft Neubauten, Umbauten, Anbauten, Sanierungen, Modernisierungen und Reparaturen durch. Diese Maßnahmen besitzen pro Jahr einen Umfang von über 500 kleinen bis großen Projekten. Die Immobilienwirtschaft setzt dabei durchschnittlich 50 Mio. Euro pro Jahr um.

In der Nutzungsphase sind jährlich weit über 20.000 Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Unser betriebshandwerklicher Dienst führt zum Beispiel Reparaturen oder Instandsetzungen an Heizungs-, Elektro- und Schwimmbadtechnik durch und stellt über eine Rufbereitschaft rund um die Uhr die Betreuung der technischen Anlagen sicher. Daneben erbringt die Immobilienwirtschaft weitere infrastrukturelle Leistungen, wie Reinigungsleistungen und Hausdienste.

Ein immer stärker in den Vordergrund tretender Aspekt in der Bewirtschaftung von Immobilien ist es, den Betrieb von Energieverbrauchsanlagen wirtschaftlich und umweltschonend zu gestalten. Der energiesparende Umgang mit endlichen Rohstoffen ist für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Alle Nutzer städtischer Gebäude werden verstärkt motiviert ihr Energieverbrauchsverhalten zu ändern, um so einen wirksamen Beitrag zur Energiekostensenkung und zum verminderten CO2-Ausstoß zu leisten.

Eine Vielzahl von energetischen Maßnahmen wie solare Stromerzeugung auf städtischen Dächern, regenerative Energien (Holz-Pellet-Heizungen) und Geothermie werden im Rahmen von Energieeinsparprogrammen umgesetzt. Jährlich werden ca. 1.500.000 kg CO2 allein aus diesem Programm gespart.

Bei Fragen zu städtischen Gebäuden steht die Städtische Immobilienwirtschaft als fachkundiger Berater zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt und verbleiben

Mit herzlichen Grüßen

Reiner Limberg
Leiter der Städtischen Immobilienwirtschaft