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Stadtentwässerung

Gebühreneinsparungen

Abwassergebühren in Dortmund – transparent und offen

Verschiedene Leistungen der Stadtentwässerung sind gebührenpflichtig.
Anders geht es leider nicht, um Ihnen kompetente Beratung zu bieten und optimale Lösungen zu liefern.

Für das Jahr 2019 beträgt die Abwassergebühr:

  • je m³ (= 1.000 l) Schmutzwasser 2,23 Euro (Schmutzwassergebühr)
  • je m² gebührenpflichtiger Grundstücksfläche 1,56 Euro (Niederschlagswassergebühr)

Auch bei den Gebühren spielen wir mit offenen Karten. Wer die öffentliche Kanalisation benutzt, muss dafür eine Gebühr entrichten. Wer Regenwasser in den Kanal einleitet, muss für jeden m² Grundstücksfläche, der an das Kanalnetz angeschlossen ist, eine Niederschlagswassergebühr bezahlen. Die Schmutzwassergebühr richtet sich nach der Menge an Frischwasser, das Sie von den Stadtwerken beziehen. Bei der Gebührenermittlung geht man davon aus, dass jeder m³ Frischwasser dem Kanalnetz als Abwasser zugeführt wird. Hier erklären wir, wie Sie die Gebühren für Schmutzwasser und Niederschlagswasser sparen.

Schmutzwassergebühren sparen

Zunächst gibt es natürlich die Möglichkeit den Frischwasserverbrauch - und damit auch die Schmutzwassergebühren - durch wassersparende Haushaltsgegenstände zu senken.

Wenn Sie das Frischwasser auf dem Grundstück belassen (etwa für die Gartenbewässerung), zahlen Sie ebenfalls weniger Gebühren.

Wenn Sie Frischwasser auf dem Grundstück belassen, etwa für die Gartenbewässerung, können Sie eine Reduzierung der Schmutzwassergebühren beantragen.

Für die Anerkennung der Reduzierung gibt es einige Voraussetzungen:

  • Geeichten Zwischenzähler an der Außenzapfstelle (möglichst frostsicher bzw. im Haus) einbauen (lassen). Der Zähler muss dauerhaft in das Leitungsnetz eingebunden sein, ein mobiler bzw. digitaler Zähler wie z.B. mit dem Gardena-Stecksystem, wird nicht anerkannt. Wenn ein dauerhafter Einbau nicht umsetzbar ist (z.B. Leitungen hinter Fliesen), kann auch ein Zapfhahnzähler installiert werden. Der Zwischenzähler ist durch Sie im Handel zu beschaffen, bzw. Sie beauftragen einen Installateur Ihrer Wahl. Rechnung und Einbaunachweis bitte in jedem Fall aufbewahren.
  • Eigenständiges, monatliches Protokollieren des Zählerstandes (am einfachsten geht das mit einem Zettel und Stift neben der Wasseruhr).
  • Schriftliche Mitteilung - dass die nicht eingeleitete Wassermenge von den Schmutzwassergebühren abgezogen werden soll - bis zum 30.09. eines jeden Jahres mit Angabe des Wasserverbrauches (Protokoll) beim Steueramt der Stadt Dortmund (Löwenstraße 11, 44147 Dortmund) stellen unter Angabe des Kassenzeichens (vom Grundsteuerbescheid).

Formular und Hinweis

Der Antrag kann formlos oder unter Verwendung des Antragsformulars auf der Internetseite der Stadtkasse und Steueramt gestellt werden.

Sofern Sie das Formular "Antrag auf Überprüfung der Schmutzwassermenge/ Verdunstungsmenge" nutzen möchten, finden Sie es im Downloadbereich des Steueramts der Stadt Dortmund.

Niederschlagswassergebühren sparen

Für jeden m² versiegelte Fläche, von der Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation gelangen kann, zahlen Sie Niederschlagswassergebühr.
Das Ziel, Niederschlagswassergebühren zu sparen, erreichen Sie also am einfachsten, indem Sie die versiegelte Fläche vom Kanalnetz "abkoppeln".

Die verschiedenen Möglichkeiten zur Versickerung finden Sie im Menüpunkt Umgang mit Regenwasser näher erläutert.

Wenn die Voraussetzungen auf Ihrem Grundstück gegeben sind (gute Versickerungsfähigkeit des Bodens, ausreichend Fläche etc.), lässt sich beispielsweise über eine Flächenversickerung oder eine Mulde ohne Überlauf die gesamte Niederschlagswassergebühr einsparen.

Wird eine Anlage zur Versickerung in Verbindung mit einer Rückhalteanlage oder einer Niederschlagswasserauffanganlage (Zisterne) betrieben und hat diese Anlage einen Überlauf zu den öffentlichen Abwasseranlagen, so reduziert sich die Niederschlagswassergebühr um 50 %, wenn ein Stauvolumen von 35 l je m² angeschlossener Fläche in der Anlage zur Versickerung bzw. zum Auffangen des Niederschlagswassers vorgehalten wird.
Besteht kein Überlauf, zahlen Sie auch hier keine Niederschlagswassergebühren mehr.

Formular und Hinweis

Um die Reduzierung anzuerkennen, reicht ein formloser Antrag an das Steueramt der Stadt Dortmund (Löwenstraße 11, 44147 Dortmund). Im Regelfall schickt das Steueramt dann eine*n Mitarbeiter*in des Vermessungsamts zur Aufnahme der reduzierten Fläche.

Falls Sie das Formular "Antrag auf Überprüfung der gebührenpflichtigen Grundstücksfläche" nutzen möchten, finden Sie es im Downloadbereich des Steueramts der Stadt Dortmund.

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