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Stadtentwässerung

Gebühren sparen

Alles transparent und offen

Verschiedene Leistungen der Stadtentwässerung sind gebührenpflichtig.
Anders geht es leider nicht, um Ihnen kompetente Beratung zu bieten und optimale Lösungen zu liefern. Die aktuellen Gebühren haben wir für Sie transparent und offen auf unserer Website hinterlegt.

Für das Jahr 2018 beträgt die Abwassergebühr:

  • je m³ (= 1.000 l) Schmutzwasser 2,10 € (Schmutzwassergebühr)
  • je m² gebührenpflichtiger Grundstücksfläche 1,63 € (Niederschlagswassergebühr)

Auch bei den Gebühren spielen wir mit offenen Karten. Wer die öffentliche Kanalisation benutzt, muss dafür eine Gebühr entrichten. Wer Regenwasser in den Kanal einleitet, muss für jeden m² Grundstücksfläche, der an das Kanalnetz angeschlossen ist, eine Regenwassergebühr bezahlen. Die Schmutzwassergebühr richtet sich nach der Menge an Frischwasser, das Sie von den Stadtwerken beziehen. Bei der Gebührenermittlung geht man davon aus, dass jeder m³ Frischwasser dem Kanalnetz als Abwasser zugeführt wird. Hier erklären wir, wie Sie die Gebühren für Niederschlagswasser und Schmutzwasser sparen.

Schmutzwassergebühren sparen

Zunächst gibt es natürlich die Möglichkeit den Frischwasserverbrauch - und damit auch die Schmutzwassergebühren - durch wassersparende Haushaltsgegenstände zu senken.Wenn Sie das Frischwasser auf dem Grundstück belassen (etwa für die Gartenbewässerung), zahlen Sie ebenfalls weniger Gebühren. Für die Anerkennung der Reduzierung gibt es einige Voraussetzungen:

  • Geeichte Wasseruhr / Zwischenzähler an der Außenzapfstelle (möglichst frostsicher bzw. im Haus) einbauen.
  • Eigenständiges, monatliches protokollieren des Zählerstandes (am einfachsten geht das mit einem Zettel und Stift neben der Wasseruhr).
  • Schriftliche Mitteilung - dass die nicht eingeleitete Wassermenge von den Schmutzwassergebühren abgezogen werden soll (formlos) - bis zum 30.09. eines jeden Jahres mit Angabe des Wasserverbrauches (Protokoll) beim Steueramt der Stadt Dortmund (Löwenstraße 11, 44122 Dortmund) stellen unter Angabe des Kassenzeichens (vom Grundsteuerbescheid).

Niederschlagswassergebühren sparen

Für jeden m² versiegelte Fläche, von der Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation gelangen kann, zahlen Sie Niederschlagswassergebühr.
Das Ziel - Niederschlagswassergebühren zu sparen - erreichen Sie also am einfachsten, indem Sie die versiegelte Fläche vom Kanalnetz "abkoppeln".
Die verschiedenen Möglichkeiten zur Versickerung finden Sie im Menüpunkt Regenwassernutzung näher erläutert.

Wenn die Voraussetzungen auf Ihrem Grundstück gegeben sind (gute Versickerungsfähigkeit des Bodens, ausreichend Fläche etc.), lässt sich beispielsweise über eine Flächenversickerung oder eine Mulde ohne Überlauf die gesamte Niederschlagswassergebühr einsparen.

Bei einer Rigole/Zisterne mit Überlauf zum öffentlichen Kanal müssen Sie ein Rückhaltevolumen von 35 l pro m² erreichen, dann reduziert sich die Gebühr um die Hälfte. Besteht kein Überlauf, zahlen Sie auch hier keine Niederschlagswassergebühren mehr.

Zum Thema

Um die Reduzierung anzuerkennen, reicht ein formloser Antrag an das Steueramt der Stadt Dortmund (Löwenstraße 11, 44122 Dortmund). Im Regelfall schickt das Steueramt dann einen Kollegen vom Vermessungsamt zur Aufnahme der reduzierten Fläche.

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