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Sommertour

"Dortmund zieht an" - OB Westphal rückt Einzelhandel und Nightlife-Szene in den Fokus

Nachricht vom 05.08.2021

Tag eins seiner Sommertour stellte OB Westphal unter das Motto "Dortmund zieht an". In Brackel, Mengede und Hörde traf er Einzelhändlerinnen, die mit innovativen Ideen der Corona-Krise trotzen. Bei Spaziergängen durch Nord- und Innenstadt standen Quartiersentwicklung und Nachtleben im Mittelpunkt.

"Dortmund zieht an" - OB Westphal traf am ersten Tag seiner Sommertour mutige Einzelhändlerinnen, Vertreter der Nightlife-Szene mit vielen Ideen für Dortmunds Nachtleben und engagierte Köpfe, die das Gesicht der Nordstadt verändern. Quelle: YouTube

Gespräche mit drei Einzelhändlerinnen waren der Start der Sommertour des OB. "'Dortmund zieht an' ist das Motto unseres heutigen Sommertour-Tages, denn ich spreche mit Leuten vor Ort, die den Mut haben, anzupacken und zu zeigen, dass Dortmund eine attraktive Großstadt ist und auch weiterhin bleiben will", so Westphal.

Besuch bei mutigen Einzelhändlerinnen

Mit einer Torte in Form eines Buches bedankte sich Westphal bei Petra Dreesen in ihrem Buchhandel "dreesen-lesen" in Dortmund Brackel für ihren Mut, in der Corona-Pandemie neue Wege im Einzelhandel zu beschreiten. Die inhaberinnengeführte Stadtteilbuchhandlung am Brackeler Hellweg 136 hat mit neuen Konzepten während des Lockdowns den Buchhandlungspreis 2021 gewonnen. Der Oberbürgermeister lobte die kreativen Ideen der Buchhandlung und sprach mit Petra Dreesen über die Herausforderungen und Chancen des Einzelhandels an ihrem Standort in Brackel.

Eine eigene Buchhandlung zu haben, sei schon immer ihr Traum gewesen, sagte Dreesen, doch war die coronabedingte Schließung so kurz nach der Eröffnung nicht leicht. "Wir waren erst acht Monate am Markt und haben noch keine Rücklagen für eine wochenlange Schließung bilden können", berichtete sie. Deshalb hatte sie sich beim Wettbewerb "Heimspiel.Dortmund" der Dortmunder Wirtschaftsförderung beworben - und konnte mit ihren innovativen Konzepten überzeugen.

Eine Torte in der Form eines gestrickten Herzens überreichte OB Westphal Einzelhändlerin Renja Dropalla in ihrem Laden "Herzblut - Handarbeiten" in Dortmund Mengede. Mitten in der Corona-Krise Anfang Mai 2020 eröffnete Dropalla ihren Laden, in dem sich alles um Wolle, Stricken und Häkeln dreht. Auch Strick- und Häkelkurse sowie kostenlose Strickabende bringen Menschen in ihrem Geschäft zusammen. "Bei einem der Strickkurse für Anfänger wäre ich gerne mal dabei", so Westphal. "Dann lerne ich Stricken und komme dabei mit den Bürger*innen aus der Nachbarschaft ins Gespräch - ich möchte hören, was die Menschen in Mengede auf dem Herzen haben." Nicht nur Mengedes Einwohner*innen freuen sich über den Handarbeitsladen in ihrer Nachbarschaft: "Die Leute kommen auch aus den umliegenden Bezirken oder teilweise aus Nachbarstädten zu uns, da es nicht mehr viele Handarbeitsläden gibt", so die Inhaberin. Das Konzept von "Herzblut - Handarbeiten" geht auf, besonders auf Workshops und Kurse zu setzen: Auch Renja Dropalla erhielt eine Förderung im Rahmen von "Heimspiel.Dortmund".

Über eine Torte in Form einer riesigen Kaffeebohne konnte sich Susanne Bräuning vom "Röstwerk" in Dortmund Hörde freuen. Das Röstwerk ist seit 2013 in der Hörder Innenstadt zu finden. Kund*innen können hier 19 verschiedene Kaffee- und Espressosorten aus Süd- und Mittelamerika, Afrika, Indonesien oder Indien kaufen. Ganz besonders: Die "Hörder Mischung" - im Röstwerk entwickelt, gemischt und von Hörder*innen getestet.

Inhaberin Susanne Bräuning entwickelte ein Konzept für klimaneutrale Lieferungen ihrer Kaffee-Rösterei und bewarb sich damit beim "Heimspiel"-Wettbewerb der Wirtschaftsförderung. Sie gewann und finanzierte dadurch ein Lasten-E-Bike für das Röstwerk, mit dem Oberbürgermeister Westphal kurzerhand eine Runde durch die Hörder Innenstadt drehte. Seit Anfang Mai beliefert das Team des Röstwerks damit an zwei Tagen in der Woche ihre Kund*innen. "Die steigende Nachfrage nach gutem Kaffee ist auf das gewachsene Bewusstsein meiner Kund*innen zurückzuführen, die Kaffee als Genuss- und Lebensmittel wahrnehmen und auch hier auf besondere Qualität achten", so Susanne Bräuning.

Bilderstrecke: Sommertour Dortmund 2021 - "Dortmund zieht an"

Oberbürgermeister Thomas Westphal und Petra Dreesen im Gespräch auf einem Sofa. 5 Bilder
Sind zum 'Sofa-Gespräch' zusammengekommen: OB Westphal und Petra Dreesen in Brackel.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador

Wohnen in der Nordstadt attraktiv machen

Gemeinsam mit Ubbo de Boer vom Projekt "nordwärts" und Christian Schmitt von der "Julius Ewald Schmitt Grundstücksgesellschaft" sprach OB Westphal bei einem Spaziergang über die Entwicklungen in der Dortmunder Nordstadt. Das von den Fassaden bis zum Innenausbau der Wohnungen renovierte Schüchtermann-Carree, gilt mittlerweile nicht umsonst als Vorzeigeobjekt des Viertels. Ein grüner Innenhof mit Spielplatz, Jugendstil-Fassaden, die neue Brasserie "Stachelschwein" und Wohneinheiten mit Dachterrasse werten das Wohnen in der Nordstadt deutlich auf.

Auf ein Wort mit der Nightlife-Szene in Dortmund

Das Dortmunder Nachtleben braucht neue Konzepte - viele Diskotheken und Bars haben, nicht zuletzt durch die Corona-Lockdowns, die Türen für immer schließen müssen. Raum für Neues gibt es in Dortmund reichlich und Ideen auch. Bei einem Stadtspaziergang mit Vertretern der Dortmunder Nightlife-Szene, etwa dem Besitzer des Weinkellers, Yves Gredecki, sprach Westphal über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven in der Club, Bar- und Kneipenlandschaft.

Danach kamen bei einem lockeren Theken-Gespräch im Tanzcafé Oma Doris zum Tagesabschluss noch weitere Vertreter*innen aus der Branche für Gespräche, Diskussionen und Brainstorming zusammen und berieten darüber, wie die Nightlife-Szene in Dortmund künftig wachsen kann.

Text: Kira Hibbeln

Hintergrund

Oberbürgermeister Thomas Westphal nutzt im Sommer 2021 die Zeit ohne Gremiensitzungen, um mit möglichst vielen Bürger*innen in den zwölf Dortmunder Stadtbezirken ins Gespräch zu kommen. Er spricht mit Kindern und Jugendlichen, mit Unternehmer*innen, Vertreter*innen des Einzelhandels in den Vororten oder auch mit Lehrer*innen und Auszubildenden. Westphal besucht in Dortmund - der Großstadt der Nachbarn - Sport- und Kleingarten-Vereine und lässt sich innovative unternehmerische Ideen vorstellen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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