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Nachtleben

Stadt hebt Sperrstunde in Dortmund vorläufig auf

Nachricht vom 13.09.2021

Der Rat der Stadt Dortmund hat im März 2021 entschieden, die Sperrstunde in einem neunmonatigen Pilotversuch probehalber aufzuheben - das war durch den Corona-Lockdown nicht möglich. Seit September sind die Clubs und Diskotheken wieder offen und der Test kann starten.

Karin Niemeyer im Interview mit Rechtsdezernent Norbert Dahmen. Quelle: YouTube

Die Dortmunder Clubs und Diskotheken öffnen nach langer, pandemiebedingter Zwangspause im September vereinzelt wieder ihre Türen. "Der Nachtbeauftragte, die Dortmunder Clubszene und das Ordnungsamt haben bei der Öffnung der Diskos in der vergangenen Woche hervorrangend an einem Strang gezogen – so soll es auch zukünftig sein", erläutert Rechtsdezernent Norbert Dahmen. “Als der Beschluss im März im Lockdown getroffen wurde, wussten wir, dass wir den Modellversuch erst starten können, wenn wir Normalverhältnisse nach dem Lockdown haben, deshalb kann es jetzt los gehen mit dem Versuch", so Dahmen weiter.

Mit einer durchgehenden Öffnung im Dortmunder Nachtleben ist ab Oktober 2021 zu rechnen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch der Pilotversuch. Alle Gaststätten, Clubs, Diskotheken können dann zunächst vom 1. Oktober 2021 bis 30. Juni 2022 rund um die Uhr öffnen.

Kontrolle ist wichtiger Bestandteil

Die Probephase wird durch das Ordnungsamt und dem Nachtbeauftragten der Wirtschaftsförderung begleitet, dabei sollen auch polizeiliche Erkenntnisse einfließen. Im Anschluss an den Pilotversuch erfolgt eine Auswertung dieser Phase. Hierbei wird vor allem auf lärm- und alkoholbedingte Störungen geschaut. Das Ergebnis wird dann veröffentlicht.

In dem neunmonatigen Testlauf soll festgestellt werden, ob es angesichts der in Dortmund bestehenden räumlichen Nähe von Wohnbebauung und Nightlife-Betrieben zu Störungen kommt, die gegen eine dauerhafte Liberalisierung sprechen würden.

Mehr Informationen

Die landesrechtlich vorgeschriebene Sperrstunde von 5:00 bis 6:00 Uhr dient dem Schutz der Nachtruhe und der Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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