IGA 2027 Meilensteine

Amt für Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Stadt Dortmund, Ben Steiling

Die IGA ist auf dem Weg

Der Entwicklungsprozess zur Internationalen Gartenschau 2027 in der Metropole Ruhr und in Dortmund ist in vollem Gange. Bis zu den ersten sichtbaren Maßnahmen werden in mehreren Schritten wichtige Vorarbeiten geleistet.

Plakat Abschlussforum Deusenberg im Dialog
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): plan-lokal und Stadt Dortmund

27.10.2021

Online-Abschlussforum zur Beteiligungsaktion „Deusenberg im Dialog“

Im Herbst 2020 haben sich mehr als 100 Personen im Rahmen einer Onlineumfrage mit der Zukunft des Deusenbergs befasst. Denn als Teil des Dortmunder Zukunftsgartens im Rahmen der IGA 2027 soll der Deusenberg in den nächsten Jahren behutsam weiterentwickelt werden.

Das Amt für Stadterneuerung hatte die digitale Beteiligungsaktion zusammen mit dem Büro plan-lokal im November 2020 gestartet. In der Befragung drehte es sich beispielsweise um Vorschläge und persönliche Meinungen zu den Themenfeldern Erreichbarkeit des Deusenbergs, Barrierefreiheit, Natur und vorhandene sowie gewünschte Sport-, Freizeit- und Erholungsangebote.

Die Antworten aus der Befragung wurden umfassend ausgewertet und zusammengefasst. In einer digitalen Abschlussveranstaltung am 27. Oktober 2021 wurden der interessierten Öffentlichkeit die Ergebnisse vorgestellt. Rund 60 Personen haben an der Videokonferenz teilgenommen und gemeinsam über die Ansätze und Ideen diskutiert, die nun in den weiteren Planungen abgewogen werden.

Die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens sind Wegweiser für die Neugestaltung des Deusenbergs und im dazugehörigen Abschlussbericht zu finden.

Schematischer Plan des Dialogskonzeptes
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten plan-lokal Körbel + Scholle Stadtplaner PartmbB

6.11.2020 - 22.11.2020

Deusenberg im Dialog – Große Beteiligung an Online Umfrage

Wie sieht die Zukunft des Deusenbergs aus? Welche Nutzungen und Qualität wünschen wir uns? Was geschieht bei der IGA 2027?

Unter dem Motto "Bringen Sie Ihre Ideen ins Spiel!" hat die Stadt Dortmund alle Interessierten dazu eingeladen, diese und weitere Fragen rund um die Entwicklung des Deusenbergs in Huckarde online zu beantworten. Denn der Deusenberg ist Teil des Zukunftsgartens, mit dem Dortmund bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr im Jahr 2027 mitmacht. Die IGA 2027 bietet große Chancen für Dortmund und die Region, den Strukturwandel zukunftsweisend zu gestalten. Dafür soll auch der Deusenberg behutsam weiterentwickelt werden.

Eine Vielzahl von Personen haben im Zeitraum vom 6. bis zum 22. November das online geführte Interview mitgemacht und ihre Ideen und Anregungen für den Planungsprozess rund um den Deusenberg abgegeben. Die Rückmeldungen sind dabei sehr vielfältig, die Mehrheit der Teilnehmenden hinterließ ausführliche Kommentare und Anregungen. Darunter gab es auch kritische Stimmen, die auf aktuelle Missstände hinweisen. Der überwiegende Teil der Kommentare war jedoch positiv und konstruktiv.

Die eingegangenen Rückmeldungen werden derzeit detailliert ausgewertet, was etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Sie fließen anschließend in die Abwägungen für einen Rahmenplan ein, der als Grundlage für die Weiterentwicklung und Qualifizierung des Deusenbergs im Zuge der IGA 2027 dient. Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Auswertung an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

Das IGA-Team der Stadt Dortmund bedankt sich herzlich für die vielen eingegangenen Anregungen und Ideen zur Entwicklung des Deusenbergs.

Visualierung des Zukunftsgartens
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh

03.07.2020

Jury stellt Siegerentwurf für Dortmunder Zukunftsgarten vor - Hansapark mit Wolkenspielplatz geplant

Zur IGA 2027 soll in Dortmund rund um die Kokerei Hansa in Huckarde der Zukunftsgarten entstehen. Der planerische Wettbewerb für das rund 35 Hektar große Gelände ist abgeschlossen. Der von der Jury favorisierte Entwurf beinhaltet z.B. einen Wolkenspielplatz und eine Blühlandschaft auf dem Deusenberg.  mehr…

Graphic Recording
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Susanne Ferrari

08.07.2019

"Los geht’s, Emscher nordwärts"

"Los geht's, Emscher nordwärts" hieß es am Montag, 8. Juli. Die Stadt lud interessierte Bürger*innen zu einer Info-Veranstaltung in der Waschkaue der Kokerei Hansa ein. Stadtrat Ludger Wilde und Susanne Linnebach, Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, informierten zum IGA-Projekt "Emscher nordwärts".

Der Rat der Stadt Dortmund hatte mit seinem Grundsatzbeschluss zur Teilnahme der Stadt an der IGA 2027 im Herbst letzten Jahres den Grundstein für die weitere Konkretisierung des Dekadenprojekts "Emscher nordwärts" gelegt. Die IGA 2027 umfasst als regionales Projekt insgesamt 53 Kommunen und vier Landkreise im Ruhrgebiet. Die Schau findet von April bis Oktober 2027 statt.

Bürger*innen mit ins Boot nehmen
Am Montag, 8. Juli 2019, gaben Stadtrat Ludger Wilde und die Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, Susanne Linnebach, interessierten Bürger*innen im Rahmen einer Beteiligungsveranstaltung auf der Kokerei Hansa die Möglichkeit, sich umfassend über das IGA-Projekt "Emscher nordwärts" zu informieren.

Linnebach und Wilde luden die Bürger*innen in der vollbesetzten Waschkaue dazu ein, Anregungen einzubringen und sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen. Ein Impulsvortrag von Susanne Linnebach im Anschluss an die Begrüßung von Ludger Wilde, und eine kurze Diskussionsrunde zum Thema bereiteten den Boden für den anschließenden Austausch mit den Bürger*innen. Teilnehmer*innen der Runde waren neben Stadtrat Ludger Wilde Jochen Sandner (Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft), Ursula Mehrfeld (Stiftung Industriedenmalspflege und Geschichtskultur), Dr. Martina Oldengott (Emschergenossenschaft) und Nina Frenze (Regionalverband Ruhr).

Strukturwandel 4.0
Ludger Wilde betonte in seinem Grußwort die außergewöhnliche Bedeutung der IGA für die Stadt. "Uns erwartet in den nächsten Jahren ein Strukturwandel 4.0: Brachflächenentwicklung, Energie, Wasser oder Klima – das alles summiert sich unter dem Oberbegriff IGA 2027. Er wird über die Zeit der IGA hinausreichen, die Stadtgesellschaft wird nachhaltig davon profitieren."

Den Einstieg in diesen Prozess möchten die Repräsentant*innen der Verwaltung mit den Bürger*innen finden, zu dem es auch einen Ideenwettbewerb geben wird.

Zukunftsimpulse über 2027 hinaus
In ihrem Impulsvortrag richtete Susanne Linnebach den Blick auf die Region: "Die IGA 2027 ist mehr als eine Garten- und Landschaftsschau. Sie schafft Zukunftsimpulse und ist wichtig für das Image und die Ausstrahlung der gesamten Region." Ähnlich wie die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 biete sie "enorme Chancen, Kommunen und Kreise, regionale Wirtschaft und Verbände ebenso wie bürgerliches Engagement wieder für einen großen Wurf zu vereinen. Innovation, Mobilität, Umweltgerechtigkeit – die Themen sind weit gespannt." Wie Umwelt und Mobilität als Teil eines bürgernahen Strukturwandels verknüpft werden, beschrieb Linnebach anhand eines Fahrradwegs, der bis 2027 fertiggestellt sein soll. Er erstreckt sich vom Phoenix See entlang der Emscher bis Castrop-Rauxel.

IGA auf drei Ebenen
Neben den Erläuterungen zum infrastrukturellen Wandel, ging Susanne Linnebach auch konkret auf die sechs Monate der IGA und darauf ein, was den/die Besucher*in erwartet. Die IGA findet auf drei Ebenen statt. Den großen Rahmen setzen die drei sogenannten Zukunftsgärten, außer "Emscher nordwärts" sind der "Rheinpark" in Duisburg und die "Zukunftsinsel Gelsenkirchen" in Gelsenkirchen involviert. Alle drei sollen Fragen zu Umwelt, Gärten, Klima und Energie greifbar machen. Auf der Ebene "Unsere Gärten" gibt es florale Vielfalt etwa in städtischen Parks zu sehen, in Dortmund zum Beispiel im Westfalenpark.

Die Ebene "Mein Garten" zielt auf das Engagement der Bürger*innen. So können etwa nachbarschaftliche Projekte Teil der IGA sein, oder das Gelände eines Kleingartenvereins kann mit einem speziellen Thema bespielt werden.

Mit letzterem schloss Linnebach wieder den Kreis zu einem wesentlichen Anlass des Abends: die Bürger*innen in das Projekt IGA 2027 mit hineinnehmen. Entsprechend fiel ihr Schlusswort aus: "Die IGA kann nur gelingen, wenn es uns gelingt, ein Feuer zu entfachen."

In der anschließenden Diskussion vertieften die Diskutierenden die von Wilde und Linnebach skizzierten Themen. Die Zuhörer*innen bekamen hier die Gelegenheit, Fragen und Ideen an die Runde zu richten. Weitere Möglichkeiten des Austauschs bot der "Dialog-Markt" mit mehreren in der Waschkaue platzierten Informationsinseln.

Als besonderes Highlight wurden die Ergebnisse der Veranstaltung von der Graphic Recorderin Susanne Ferrari auf einem großformatigen Bild visualisiert.

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