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Amt für Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Stadt Dortmund, Ben Steiling

Amt für Stadterneuerung

Stadt kauft ehemalige Gleis-Trasse zur Entwicklung eines "Grünen Korridors"

Nachricht vom 21.07.2020

Das Amt für Stadterneuerung verfolgt mit der Maßnahme "Grüner Korridor – Flächenankauf im Bereich Gewerbegebiet Westfaliastraße" das Ziel, die Grundlage für die Entwicklung einer grünen Fuß- und Radwegeverbindung zu schaffen.

Stadt kauft ehemalige Gleis-Trasse zur Entwicklung eines „Grünen Korridors“

Die Grafik zeigt den Verlauf des Grünen Korridors.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Im Rahmen der Ruhr-Konferenz fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit dem "Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse" die Grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser übergab den Förderbescheid in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro am 16. Juli 2020 an den Regionalverband Ruhr (RVR).

Grundlage für grünen Fuß- und Radweg

Auch die Stadt Dortmund hat sich erfolgreich an dem "Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse" beteiligt. Mit der bewilligten Maßnahme "Grüner Korridor – Flächenankauf im Bereich Gewerbegebiet Westfaliastraße" verfolgt das Amt für Stadterneuerung das Ziel, die Grundlage für die Entwicklung einer grünen Fuß- und Radwegeverbindung zu schaffen. Die betreffenden Flächen erstrecken sich entlang einer ungenutzten Gleistrasse inmitten eines verdichteten Gewerbegebiets und schaffen einen Lückenschluss von der Westfaliastraße bis zum südlichen Hafenquartier.

Verbesserung der bioklimatischen Verhältnisse

Die Trasse verbindet die Stadtbezirke Innenstadt-West und Nordstadt und knüpft dabei inhaltlich an die drei bedeutenden städtischen Entwicklungsprojekte "Smart Rhino", Hafenquartier Speicherstraße sowie "Emscher nordwärts" an. Die Trasse versteht sich auch im Sinne der städtischen Klimaanpassungsstrategie als grüner Korridor, der nachhaltig zur Verbesserung der bioklimatischen Verhältnisse, insbesondere in einem verdichteten Gewerbegebiet, beitragen kann.

Das "Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse" ist Teil des Ruhr-Konferenz-Projekts "Offensive Grüne Infrastruktur 2030". Der RVR leitet die Fördermittel anteilig an die Kommunen weiter, so dass noch in diesem Jahr 27 Maßnahmen umgesetzt werden können: 15 Projekte der Kommunen in der Metropole Ruhr, elf vom RVR und eins von der Emschergenossenschaft. Die Förderung übernimmt zu hundert Prozent das Land. Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung, Schutz der natürlichen Ressourcen, Umweltbildung, Gesundheit sowie Umweltgerechtigkeit (Zugang aller Menschen zur Natur) und die kurzfristige Umsetzbarkeit spielten bei der Auswahl eine große Rolle.

Hintergrund zur Ruhr-Konferenz

Die Ruhr-Konferenz ist eine Initiative der Landesregierung, um das Ruhrgebiet als wirtschaftlich starke und lebenswerte Zukunftsregion für alle Menschen zu gestalten. Der Prozess zur Entwicklung der Chancenregion Ruhr ist von Beginn an auf breite Beteiligung und das Engagement von Menschen und Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen angelegt. Auf fünf zentralen Handlungsfeldern sollen dabei wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Ruhrgebiets gesetzt werden: "Vernetzte Mobilität – kurze Wege"; "Erfolgreiche Wirtschaft – gute Arbeit"; "Gelebte Vielfalt – starker Zusammenhalt"; "Sichere Energie – gesunde Umwelt" sowie "Beste Bildung – exzellente Forschung".

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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