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Amt für Stadterneuerung

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Stadterneuerungsprogramm Soziale Stadt NRW - Gute Chance für die Fortsetzung des Quartiersmanagements in der Dortmunder Nordstadt

Nachricht vom 12.05.2020

Die Verwaltungsspitze hat in ihrer Sitzung am Dienstag, 12. Mai beschlossen, dem Rat der Stadt die Verlängerung des Quartiersmanagements Nordstadt um 26 Monate bis zum 31. Dezember 2022 vorzuschlagen. Gleichzeitig soll auch der Weg für die Fortführung des Quartiersfonds Nordstadt gemäß den gültigen Förderrichtlinien bis zum 31. Dezember 2022 geebnet werden.

Quartiersmanagement zur Umsetzung konkreter Maßnahmen

Das Quartiersmanagement in der Nordstadt ist für die Umsetzung des laufenden Förderprogramms "Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt" unerlässlich und stellt die Basis für die Umsetzung konkreter Maßnahmen im Stadtteil dar. "Das Quartiersmanagement informiert über das Stadterneuerungsprogramm und unterstützt dessen Realisierung, zum Beispiel den Umbau der Speicherstraße, die Entwicklung des Hoeschparks und des Freibads Stockheide sowie den Bau des Heimathafens, ein Beratungs- und Bildungshaus in der Nordstadt", so Stadtrat Ludger Wilde.

Zudem vermittelt das Quartiersmanagement Fördermöglichkeiten zum Beispiel zur Hof- und Fassadenrenovierung an Eigentümer*innen, berät, qualifiziert und führt eigene Quartiersprojekte zur Stabilisierung der Nachbarschaften sowie zur Schaffung von ehrenamtlichem Engagement durch. "Das Quartiersmanagement ist eine wichtige Einrichtung zur Information, Beteiligung und Aktivierung von Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort", erläutert Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung, das offiziell Auftraggeber für das Quartiersmanagement ist. In den letzten Jahren hat das Quartiersmanagement zum Beispiel zahlreiche Kinder- und Familienfeste veranstaltet, Baumscheibenpatenschaften angestoßen und den Borsigplatz vorübergehend in einen Adventskalender verwandelt. "Dies sind Beispiele für Aktionen, die den Zusammenhalt im Quartier stärken und positive Impulse in der Nordstadt setzen. Diese positiven Effekte entstehen vor allem durch die intensive Arbeit vor Ort und sollten auch in Zukunft unbedingt fortgesetzt werden", so Linnebach.

Vielfältige Unterstützung

Das Team in der Nordstadt verwaltet darüber hinaus auch den dazugehörigen Quartiersfonds: Vorschläge für kleine Projekte und Aktionen von Anwohner*innen können aus diesem Budget finanziell angestoßen oder sogar komplett umgesetzt werden. Ideen, wie den Bau einer mobilen Skateboardrampe zu ermöglichen oder ein Repair-Café zu initiieren sind dabei genauso gern gesehen wie zum Beispiel die Durchführung einer Konzertreihe an teilweise ungewöhnlichen Orten in der Nordstadt. Auch im Hinblick auf die Armutszuwanderung aus Südosteuropa und auf den städtischen Aktionsplan Soziale Stadt bleibt das Quartiersmanagement ein wichtiges Bindeglied zwischen Quartier, Politik und Verwaltung.

Fördermittel bereits beantragt

Die Kosten für den Verlängerungszeitraum betragen für das Quartiersmanagement selbst 759.000 Euro, das Budget des Quartiersfonds Nordstadt weitere 100.000 Euro. Das Amt für Stadterneuerung hat zum Jahresförderprogramm 2020 der Städtebauförderung entsprechende Fördermittel für die Dortmunder Nordstadt beantragt. Eine Bewilligung mit einer Förderquote von 80 Prozent ist mit der Veröffentlichung des Programms im März 2020 in Aussicht gestellt. Daher werden Fördermittel in Höhe von 687.200 Euro erwartet.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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