Häuserfassaden

Amt für Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Beteiligung

Bürger*innen können beim Masterplan Plätze eigene Ideen einbringen

Nachricht vom 09.08.2022

Wie sollen Dortmunds öffentliche Plätze in Zukunft aussehen? Welche Nutzungen sind denkbar? Um solche Fragen geht es beim Beteiligungsprozess zum Masterplan Plätze. Los geht es am 17. August im Westfälischen Indurstrieklub. Interessierte Bürger*innen können sich anmelden und mitreden.

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Der Hansaplatz während des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2019: ein Platz voller Leben.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Für die Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 17. August, haben sich bereits viele Interessierte angemeldet. Es gibt jedoch noch etliche freie Plätze. Los geht es um 17:30 Uhr im Westfälischen Industrieklub (Markt 6-8). Einlass ist bereits ab 17:00 Uhr. Anmeldungen sind noch bis zum 12. August möglich.

Offene Diskussionsrunde

Nach einleitenden Worten durch Planungsdezernent Ludger Wilde wird das Büro farwick+grote Ergebnisse der umfangreichen Bestandsanalyse sowie einen ersten Blick in eine mögliche Zukunft der City vorstellen. Anschließend werden Expert*innen aus Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Handel und Verwaltung über Chancen und Visionen zur Gestaltung der Dortmunder City zunächst auf dem Podium diskutieren, bevor dann interessierte Bürger*innen die Möglichkeit haben, in einer offenen Diskussionsrunde ihre Ideen und persönlichen Anregungen einzubringen. Abschließend gibt das Büro einen kurzen Ausblick auf das weitere Verfahren.

Ziel: Aufwertung des öffentlichen Raums

Öffentliche Plätze und Räume tragen maßgeblich zur Identität einer Stadt bei, sind Ausdruck ihrer Urbanität und schaffen Aufenthaltsqualität. Nach einem Bürgerdialog im Juli 2019, hat das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt 2021 das Stadtplanungs- und Architekturbüro farwick+grote mit Sitz in Ahaus/Dortmund mit der Erstellung des "Masterplan Plätze" beauftragt.

Für die prägenden Platz- und Stadträume der Dortmunder City soll das Büro mit dem Instrument eines Gestaltungshandbuchs städtebaulich-gestalterische Leitlinien entwickeln. Ziel ist eine Aufwertung des öffentlichen Raums unter Berücksichtigung stadträumlicher, gestalterisch-ästhetischer, sozialer, funktionaler sowie ökologischer Aspekte.

Bestandsaufnahme im Vorfeld des Prozesses

Das Büro farwick+grote hat dazu in der ersten Jahreshälfte 2022 die Dortmunder Innenstadt intensiv untersucht. Dabei spielten zum Beispiel folgende Fragestellungen eine Rolle: Was macht die Stadt Dortmund im Kontext und in ihren Plätzen aus? Welche Identität hat die Dortmunder Innenstadt? Welche Materialität/Farbigkeit ist charakteristisch und für den Stadtraum prägend? Was bindet Plätze/Stadträume zusammen und was bedeutet das für die Dortmunder City?

Unter diesen Gesichtspunkten hat das Büro mehrere fotodokumentarische Ortsbegehungen unternommen. Zusätzlich gab es eine umfangreiche Analyse von historischen Karten, aktuellen Planungen und Gutachten. Im Anschluss wurden die charakteristischen, identitätsstiftenden architektonischen und städtebaulichen Merkmale herausgearbeitet.

In den darauf aufbauenden Arbeitsschritten sollen Kategorien von Stadträumen erarbeitet und mit Blick auf die Fragen "Was sollte Plätze/Stadträume auszeichnen?" sowie "Wie können diese zukunftsfähig und nachhaltiger gestaltet werden?" übergeordnete Ziele definiert werden. Diese sollen abschließend in Gestaltungsleitlinien münden, die langfristig zu einem Stadtbild mit eigenständiger Identität und zu einem zusammenhängenden Erscheinungsbild der City führen.

Jetzt geht es darum, den Masterplan Plätze in einem begleitenden Beteiligungsprozess unter Einbeziehung der Öffentlichkeit sowie verschiedener in der Innenstadt tätiger Akteur*innen konkreter zu fassen und auf eine breite Basis zu stellen.

Zum Thema

Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 12. August 2022 wird gebeten - unter www.dortmund.de/plaetze oder telefonisch unter 02561/4296284. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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