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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Umwelt

Quartierfonds Nordstadt fördert ökologisches Engagement mit mehr als 60.000 Euro

Nachricht vom 22.06.2021

Digitalisierung, nachhaltiges Denken oder den Radverkehr voranbringen - dies sind aus Sicht des Quartiersfonds Nordstadt fördernswerte Anliegen, die nun mit mit Geld und anderer Hilfe unterstützt werden. Es sind noch Mittel da, um andere Projektideen zu fördern.

Mit insgesamt 61.000 Euro aus dem Quartiersfonds Nordstadt sind bisher sechs Projekte für das Jahr 2021 bewilligt. Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum zeigt sich als Vorsitzende der Jury desStadtbezirksmarketings Innenstadt-Nord erfreut über die Bandbreite der Projekte: "Es sind echte Zukunftsthemen, die von starken Initiativen und Vereinen in der Nordstadt aufgegriffen wurden. Die Projektideen haben uns vollumfänglich überzeugt."

Förderprojekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte

Zum Thema Digitalisierung werden die Initiative des Fördervereins der Anne-Frank Gesamtschule gefördert. An der Schule wird damit eine eigene Videoproduktion finanziert, die fortlaufend in Arbeitsgemeinschaften Schüler*innen nicht nur medienpädagogische Inhalte vermittelt, sondern auch berufliche Orientierung ermöglicht und das sogar Hand in Hand mit der professionellen Produktionsfirma "Fynal" in der Drehbrückenstraße.

Der Nachbarschaftstreff Concordia des Planerladen e. V. erhält die Möglichkeit, digitale Angebote für das Quartier zu produzieren und Computerplätze für die Besucherschaft bereit zu stellen.

Ökologie auch im Fokus

An vier Standorten im Hafenquartier können mit der Förderung "Wasser-Tanken" errichtet werden. Hier wird Regenwasser gesammelt, das von der jeweiligen Nachbarschaft oder engagierten Bürger*innen entnommen werden kann, um Straßenbäume und Gemeinschaftsgärten zu bewässern.

In der Alsenstraße bekommt das Offene Zentrum finanzielle Unterstützung, um die Nachbarschaft für das Stadtgärtnern zu gewinnen und in Bezug auf ökologischen Anbau zu qualifizieren. Die Initiative vermittelt die Vorteile von regionalem Anbau und saisonalem Konsum von Lebensmitteln.

Radfahren und klimafreundliche Mobilität sind dritter Förderschwerpunkt

Der ADFC kann nun eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt (nicht nur) für Jugendliche auf dem Gelände des Interkulturellen Zentrums in der Gneisenaustraße aufbauen und wird dabei mit Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen zusammenarbeiten. Um möglichst viele Beteiligte in Bewegung zu bringen, unterstützt der Quartiersfonds zudem eine Kampagne unter dem Motto "Nordstadt bewegt uns", mit dem der Stadtteil dem Ziel eines vorbildhaften und gesunden Mobilitätsverhaltens näherkommen wird.

Andere Projekte können noch gefördert werden

"Erfreulicherweise sind trotz dieser hohen Fördersummen weiterhin ausreichende Mittel im Quartiersfonds Nordstadt abrufbar, ich kann nur alle, die gute Ideen für den Stadtteil haben, ermutigen, sich an uns zu wenden", sagt Martin Gansau, Projektleiter beim Quartiersmanagement Nordstadt. Wie Uta Wittig-Flick vom Amt für Stadterneuerung erläutert, müssen die Projekte mindestens einer der Zielsetzungen entsprechen:

• Arbeit und Beschäftigung schaffen,

• Eltern und Kinder stärken,

• Nachbarschaften und sozialen Zusammenhalt fördern sowie

• Imageverbesserung für das Quartier

Anträge sollten spätestens im Juli vorliegen, um in der nächsten Jurysitzung zum Ende des Sommers vorgelegt werden zu können.

Der Quartiersfonds und das Quartiersmanagement Nordstadt sind Teil des Stadterneuerungsprogramms "Soziale Stadt NRW - Dortmund Nordstadt" und werden mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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