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Friedensplatz altes Stadthaus

Amt für Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Eröffnung

Sozialkaufhaus im Borsigplatz-Quartier öffnet seine Türen: Erstes bauliches Stadterneuerungsprojekt der Nordstadt abgeschlossen

Nachricht vom 27.08.2021

Gemeinsam eröffneten heute Stadtrat Ludger Wilde, Susanne Linnebach, Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, Ansgar Funcke, Vorstandsvorsitzender Caritasverband Dortmund e. V. und Christel Olk, Abteilungsleiterin Berufliche Eingliederung der Caritas nach einjähriger reiner Bauzeit das rundum sanierte Sozialkaufhaus in der Osterlandwehr 12.

v. l: Ansgar Funcke, Vorstandsvorsitzender Caritas Dortmund, Alexander Riechers, Mitarbeiterin Sozialkaufhaus, Planungsdezernent Ludger Wilde, Stephanie Schröder, Mitarbeiterin Sozialkaufhaus, Susanne Linnebach Amtsleiterin Stadterneuerung.

v. l: Ansgar Funcke, Vorstandsvorsitzender Caritas Dortmund, Alexander Riechers, Mitarbeiterin Sozialkaufhaus, Planungsdezernent Ludger Wilde, Stephanie Schröder, Mitarbeiterin Sozialkaufhaus, Susanne Linnebach Amtsleiterin Stadterneuerung.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Ein langgehegter Wunsch wurde mit dem Sozialkaufhaus wahr. Die Sanierung der Produktionsstätte der ehemaligen Kokosweberei erfolgte mit umweltfreundlichen Baustoffen. Helle und freundliche Beratungs- und Sozialräume ergänzen die neu gestalteten Verkaufsräume. "Nötig wurde die Sanierung der Immobilie insbesondere aus energetischen Gründen. Nun erstrahlt das Kaufhaus der besonderen Art in der Nordstadt nach umfassendem energetisch optimiertem Umbau im neuen Glanz", freut sich Stadtrat Ludger Wilde. "Dach, Dämmung, Fenster und Fassade, Elektrik und Heizung sind komplett erneuert worden."

Kaufhaus als Einstieg in die Beratung

Beim Innenausbau und der Möblierung war den Beteiligten wichtig, dass sich die Kundschaft wertgeschätzt fühlt. Das Sozialkaufhaus ist Eintrittspforte in die Beratung, insbesondere für Menschen aus dem Quartier. Ansgar Funcke, Vorstandsvorsitzender Caritasverband Dortmund e. V. bringt es auf den Punkt: "Über den Einkauf hinaus, bieten die neuen Räumlichkeiten den Menschen aus dem Quartier eine zusätzliche Beratungsmöglichkeit. Neben der Sozialberatung und Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund legen wir im Hause den Schwerpunkt auf Möglichkeiten zum Übergang in den Arbeitsmarkt."

Auch nach außen hin präsentiert sich das Haus mit sanierter Fassade neu und modern. "Das erste Bauprojekt des laufenden Stadterneuerungsprogramms ist fertiggestellt. Für uns ist es ein Anliegen, Stadtteile auch durch bauliche Maßnahmen aufzuwerten und damit gerade hier am Borsigplatz den Erhalt des Sozialkaufhauses zu sichern", so Susanne Linnebach. Denn hier können sich nun nicht nur einkommensschwache Menschen, sondern alle Menschen im Second-Hand-Einkauf kostengünstig versorgen und Beratungsangebote in Anspruch nehmen.

Besondere Mitarbeiter*innen

Der Bedarf an solchen Angeboten ist groß im Dortmunder Norden. Christel Olk, die für das Projekt bei der Caritas verantwortlich ist, freut sich nicht nur für die Kundschaft sondern auch für ihre Mitarbeiter*innen. "Hier arbeiten hauptsächlich Menschen aus geförderten Maßnahmen mit dem Ziel wieder ins Arbeitsleben integriert zu werden. Mit richtig guter Laune angesichts der schönen neuen Arbeitsumgebung freuen sie sich nun auf die ersten Gäste. Second-Hand liegt voll im Trend und ist nachhaltig", meint Christel Olk dazu.

Am 1. September um 9:00 Uhr öffnen sich die Tore zu den neu gestalteten Räumlichkeiten auch für die Öffentlichkeit. Die Besucher*innen können sich auf ein breitgefächertes Angebot gut erhaltener Damen,- Herren- und Kinderbekleidung, Schuhe, Spiele, Bücher und noch vielem mehr zu sehr günstigen Preisen freuen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 bis 14:00 Uhr.

Zum Thema

Die Maßnahme wurde im Rahmen des Projektes "Lebenslagen verbessern – Perspektiven eröffnen am Bernhard-März-Haus" durchgeführt und mit 980.000 Euro über das Stadterneuerungsprogramm "Soziale Stadt - Dortmund Nordstadt" von EU, Bund, Land NRW und der Stadt Dortmund gefördert.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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