Weintrauben

Amt für Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Jutta Sankowski

Querbeet Dortmund - Die Stadt unterstützt das urbane Gärtnern

Hochbeet mit Querbeet Dortmund Logo

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Jutta Sankowski

Gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt – das will die Stadt Dortmund fördern. Auf der Wiese zwischen den Wohnhäusern, mit einem Hochbeet auf dem Bürgersteig, im Hinterhof, auf dem Garagendach, wo auch immer: Viele Orte eignen sich für einen Garten.

Mit Freunden, Kindern, Leuten aus der Nachbarschaft – in Gemeinschaft macht das Gärtnern noch viel mehr Spaß. Es stärkt den Zusammenhalt. Man erntet frisches Gemüse, Kräuter und Obst und weiß genau, wo alles herkommt. Und die Stadt wird dadurch grüner und bunter.

Deshalb unterstützt die Stadt Dortmund das gemeinschaftliche Gärtnern zur Produktion von Lebensmitteln und Nutzpflanzen im Sinne der "Essbaren Stadt".

Einladung zum ersten Querbeet-Ernte-Abend am 27. September

Gemeinschaftsgärten aufgepasst! Wie lief das Gartenjahr 2022? Wie war der Kampf gegen die Trockenheit? War es kompliziert, Fördermittel zu beantragen? Um den Austausch zu Fragen wie diesen und um die Vernetzung untereinander geht es beim ersten Ernte-Abend des Projekts Querbeet aus dem Amt für Stadterneuerung.

Der Ernte-Abend findet statt am Dienstag, 27. September, von 18 bis 21 Uhr im Studio 41 an der Flurstraße 41 in der Nordstadt (Nahe der Endhaltestelle "Westfalenhütte" der U 44).
Eingeladen sind alle Initiativen, Projekte und Interessierten rund um das gemeinschaftliche Gärtnern. Wer noch auf der Suche nach Gleichgesinnten ist oder an einer finanziellen Unterstützung für sein Projekt interessiert ist, erfährt auch alles über die Förderung und die Kontaktbörse des Projekts Querbeet.

Um Anmeldung an querbeet@dortmund.de wird gebeten, doch spontane Gäste sind ebenfalls willkommen.

Einladung zum Mitwirken - Kontakt

Wenn Sie einen Gemeinschaftsgarten planen oder noch Gleichgesinnte suchen, wenden Sie sich an Jens Woelki, Telefon 0231 50-27263 oder querbeet@dortmund.de. Dort können Sie auch Ihre Kontaktdaten hinterlegen – und erfahren die Kontaktdaten von anderen Interessierten in Ihrem Stadtteil.

Förderung

Gemeinschaftsgartenprojekte und gemeinschaftliche Projekte der urbanen Landwirtschaft und der essbaren Stadt in Dortmund fördert die Stadt Dortmund. Vereine, Gruppen, gemeinnützige Organisationen, Schulen und Kitas erhalten auf Antrag einen Zuschuss zu ihren Sachkosten. Gefördert werden Gartengeräte, Materialien für den Selberbau, Pflanzgefäße, torffreie Erde, Saatgut usw.

Wer und was wie genau gefördert wird, das regeln die Förderrichtlinien [pdf, 40 kB] . Sie können Ihren Antrag formlos schicken an querbeet@dortmund.de oder Stadt Dortmund, Amt für Stadterneuerung, 44122 Dortmund.

Newsletter

Sie möchten erfahren, was es Neues aus den Gemeinschaftsgärten in Dortmund gibt? Sie interessieren sich für Hintergrundinformationen und gute Beispiele aus anderen Städten? Querbeet Dortmund will (in unregelmäßigen Abständen) in einem Newsletter über einzelne Gärten, Rechtsfragen, Erfahrungsberichte, Veranstaltungshinweise etc. berichten. Schreiben Sie eine kurze Mail an querbeet@dortmund.de und lassen Sie sich in den Verteiler eintragen.

Dortmunder Gartentradition

Es gab und gibt viele Gartenprojekte in allen Teilen der Stadt, die sich dem urbanen Gärtnern widmen. Und was man nicht vergessen darf: die breite und lange Tradition der Gartenvereine, Grabeländer und Hausgärten. Gemeinschaftliches Gärtnern gehört zu Dortmund. All das in seiner grünen und bunten Vielfalt führt immer wieder zu der Frage: Wieviel schöner wäre Dortmund, wenn es davon noch viel mehr gibt? Die Stadt Dortmund findet: Viel! Und bietet hierfür mit "Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt!" stadtweit Unterstützung an.

Gute Erfahrungen aus Hörde

Breite Erfahrungen gibt es aus dem Projekt "QuerBeet Hörde – ernte deine Stadt!" Die Stadterneuerung Dortmund führte im Gebiet "Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde" Projekte zum urbanen Gärtnern (Querbeet Hörde, 2013-2014) und zur urbanen Landwirtschaft (Querbeet Hörde II, 2015-2019) durch. Das Planungsbüro plan-lokal, die Urbanisten e. V., Prof. Michael Roth von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und das Amt für Stadterneuerung arbeiteten in beiden Projektphasen gemeinsam daran. Eine Abschlussdokumentation fasst die Erfahrungen aus sieben Jahren Querbeet Hörde zusammen.

Bilderstrecke: Querbeet Dortmund

Vielfältiger Gemüsegarten 7 Bilder
Vielfalt im Gemüsegarten: Tomaten, Kohlrabi, Brokkoli, Bohnen, Möhren und viel mehr…
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Ina Fassbender / Dortmund überrascht. Dich.

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