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Borsigplatz

Stadterneuerung Nordstadt

Bild: Jürgen Wassmuth

Die Nordstadt

Die Stadt Dortmund ist eine kreisfreie Stadt im Land Nordrhein-Westfalen in der Bundesrepublik Deutschland. Dortmund ist sowohl Großstadt im östlichen Ruhrgebiet als auch Oberzentrum von Westfalen für ca. zwei Mio. Einwohner. Die Einwohnerzahl von Dortmund beträgt 578.126 Einwohner, die auf einer Fläche von 28.028 ha wohnen.

Die Dortmunder Nordstadt hat eine Gesamtfläche von 1.444 ha und Ende 2011 lebten dort 52.893 Menschen.

Sämtliche Einwohner der Nordstadt leben auf weniger als 300 ha. Das macht nur rund ein Viertel des Stadtbezirks aus. Drei Viertel der Gesamtfläche werden durch die Westfalenhütte, den Hafen, den Fredenbaumpark, den Hoschpark und einige Kleingartenanlagen in Anspruch genommen.

Der besondere Reiz der Nordstadt liegt in der Nähe zur Innenstadt und einer über viele Jahrzehnte gewachsenen dichten Mischung von Wohnungen, Arbeitsplätzen, Freiraum, Kultur- und Freizeitangeboten. Freizeit- und Sportmöglichkeiten und Naherholungsangebote sind wichtige Elemente der Nordstadt.

Daneben führt die Vielfalt der Bevölkerung zu einer lebendigen Nutzung des urbanen Umfeldes. Der öffentliche Raum spielt als Ort der Begegnung eine große Rolle.

Die Nordstadt ist ein sehr junger Stadtteil.

Gleichzeitig nimmt die Nordstadt unter den Dortmunder Stadtbezirken eine Sonderstellung ein: Sie ist das Muster einer gründerzeitlichen Arbeitervorstadt mit hoch verdichteten Wohngebieten, umgeben von großflächiger (Schwer-)Industrie und wenig Grün.

Verstärkt durch den Niedergang von Kohle und Stahl ist sie zum Synonym für sozialen und städtebaulichen Erneuerungs- und Entwicklungsbedarf geworden. Innerhalb von 30 Jahren (1960 – 1990) hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im gesamten Stadtgebiet um ca. 63.000 Personen reduziert, vorwiegend aufgrund des Abbaus der drei traditionellen industriellen Säulen Kohle, Stahl und Bier. Die Nordstadt ist von diesen strukturellen Veränderungen besonders betroffen. Dies zeigt, dass es sich hier um eine Generationenaufgabe handelt, den Stadtteil zu stärken.