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Borsigplatz

Stadterneuerung Nordstadt

Bild: Jürgen Wassmuth

Eingänge in die Nordstadt / Kreative Brücken

Brücke Schützenstraße / Brinkhoffstraße

Barrieren wie diese Brücke dienen als Eingänge und somit als eine erste Visitenkarte beim Betreten eines Gebietes.
Bild: Stadt Dortmund

Eingänge in Stadtquartiere, vor allem wenn sie von Barrieren wie Straßen und Bahnlinien geprägt werden, sind die erste Visitenkarte für Bewohner und Besucher eines Quartiers. Sie prägen das Image des Quartiers in erheblichem Maße und laden ein oder stoßen ab.
Die Unterführung Brinkhoffstraße/Schützenstraße befindet sich im Übergang zwischen den Stadtbezirken Innenstadt Nord und Innenstadt West und besteht aus vier aufeinander folgenden Brücken unterschiedlicher Tragkonstruktion und Längen, mit einer Gesamtdimension von 199 m. Davon sind 123 m als geschlossene Unterführung ausgebildet. Sie bildet sowohl einen wichtigen Eingang in das EU-Ziel 2 geförderte Gebiet Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt als auch einen Eingang in das Stadtumbaugebiet Rheinische Straße. Da die Verkehrsverbindung von Bewohnern beider Quartiere genutzt wird, erfolgt auch die Umsetzung unter Beteiligung beider Stadtbezirke aus beiden Förderprogrammen.

Die vorhandenen baulichen Gegebenheiten und die derzeitig verkehrlich ausreichende, aber für Fußgänger schlechte Beleuchtungssituation, lassen die Unterführung als ausgeprägten Angstraum erscheinen. Viele Bewohner nehmen große Umwege in Kauf, um diesen Weg zu vermeiden. Ziel ist es, den Verbindungsweg in einen von der Bewohnerschaft akzeptierten Erschließungsweg für beide Stadtteile zu verwandeln. Dies setzt eine kreative Gestaltung und Umsetzung voraus.

Die vorgesehenen Maßnahmen unterteilen sich in die drei Bereiche Tiefbau, Beleuchtung und kreative Gestaltung:

Ziele
Aufwertung und Gestaltung der Unterführung zum akzeptierten Verbindungsweg zwischen der Nordstadt und dem Stadtumbaugebiet Rheinische Straße.

Zielgruppen
Bewohner und Besucher der beiden Stadtteile und der City.

Projektlaufzeit
Das Projekt lief von September 2011 bis April 2015.

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