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Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

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Verkehr

Umbau Provinzialstraße: Startschuss für den dritten Bauabschnitt fällt am 8. August

Nachricht vom 05.08.2022

Der Umbau für die Provinzialstraße im Dortmunder Westen nimmt weiter Fahrt auf. Am Montag, 8. August, beginnen die Arbeiten des dritten Bauabschnittes. Betroffen ist der Bereich von Am Apfelstück bis zur Stadtgrenze Bochum. Für die Bauzeit sind cirka drei Jahre angesetzt. Schon jetzt wird um Verständnis für Beeinträchtigungen gebeten.

Straßensperrung

Für den Umbau an der Provinzialstraße wird schon jetzt um Verständnis gebeten.
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In einem gemeinsamen Projekt von Tiefbauamt, Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Donetz GmbH werden an der Provinzialstraße Straßen- und Kanalbauarbeiten sowie Umlegungsarbeiten von Versorgungsleitungen umgesetzt. Nach der Installation einer Baustellenampel, die aufgrund des Totalausfalls der Ampel an der Kreuzung Provinzialstraße/Lütgendortmunder Hellweg vorgezogen wurde, wird der Kanal auf der westlichen Seite von der Kreuzung bis Höhe Haus Nr. 86 erneuert. Der Verkehr wird durch die Baustellenampel aufrecht erhalten.

Hintergründe zum Projekt Provinzialstraße:

Die Provinzialstraße stellt die kürzeste Verbindung zwischen Castrop-Rauxel, Merklinde und Bochum-Langendreer dar. Die wichtige Hauptverkehrsstraße hat auf Dortmunder Stadtgebiet eine Länge von 3,8 Kilometern und wird in drei Abschnitten umgestaltet.

Der Umbau der beiden nördlichen Abschnitte von der Stadtgrenze mit Castrop-Rauxel bis zur Kaubomstraße (erster und zweiter Bauabschnitt) wurde bereits durchgeführt. Aufgrund von Abstimmungen mit der Autobahn GmbH im Bereich der Brücke über die A40 verzögerte sich die Planungsphase für den Bereich zwischen Kaubomstraße und Weitacker.

Am 8. August fällt nun der Startschuss für den ersten Teil südlich der Überführung über die A40 bis zum Erreichen der Stadtgebietsgrenze zu Bochum. Für den weiteren, noch anstehenden Bauabschnitt von der Kaubomstraße bis zum Weitacker wird ein weiterer Baubeschluss zur Beschlussfassung vorgelegt.

Was wird gemacht?

Im Bereich der Kreuzung mit dem Lütgendortmunder Hellweg ist in beiden Richtungen ein Linksabbiegestreifen erforderlich. Der nördliche Kreuzungsast der Provinzialstraße erhält dort eine Mittelinsel als barrierefreie Querungsstelle. Die heutige Mittelinsel auf der Südseite entfällt aus Platzgründen.

Insbesondere der Platzbedarf für die Fahrkurven des Schwerlastverkehrs macht es erforderlich, die Fahrbahnränder wesentlich zu verändern, sodass sich dadurch im gesamten Kreuzungsbereich ein sogenannter Vollausbau ergibt.

Südlich der Kreuzung wird unter Berücksichtigung der verkehrlichen Belange der Linksabbiegestreifen in Richtung Westen bis in Höhe der Hausnummer 66 geführt.

Der Gehweg wird mindestens zwei Meter breit ausgebaut. Grundsätzlich werden alle im Ausbaubereich vorhandenen Querungsstellen barrierefrei nach den Dortmunder Standards gestaltet. Auch die vier Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Außerdem wird die Straßenbeleuchtung von 17 auf 23 Leuchten aufgestockt.

Kosten des Umbaus der Provinzialstraße

Die Gesamtkosten aller Beteiligten betragen rund sieben Millionen Euro (Straßenbau und Beleuchtung rund 6,5 Millionen Euro). Aufgrund der Verbesserungen in den Bereichen Gehwege, Radwege, Beleuchtung und Parkplätze werden Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) fällig. Diese sind grundsätzlich nach der seit dem 12. Mai 2022 in Kraft getretenen neuen "Förderrichtlinie Straßenausbaubeiträge" förderfähig. Erst nach Abschluss der Baumaßnahme kann ein Förderantrag gestellt werden. Sollte das Land NRW eine Förderung erteilen, kann der geschätzte umlagefähige Aufwand von etwa 1,5 Millionen Euro vollständig vom Land NRW übernommen werden.

Zum Thema

Aktuelle Informationen zu den Baustellen sind im Internet abrufbar.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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