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Ausschnitt aus dem Bebauungsplan Ev 138 Brechtener Heide - Astrid Lindgren Ring

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Bild: Alle Rechte vorbehalten Stadt Dortmund

Kommunale Planung

Das wichtigste Instrument der räumlichen Entwicklungsplanung ist die Bauleitplanung. Die Bauleitplanung ist eine pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe. Somit liegt die letzte verbindliche Entscheidung über die Bodennutzung in den Händen der kommunalen Gemeindevertretung.

Die kommunale Planungshoheit umfasst das Recht der Gebietskörperschaften, die jeweilige städtebauliche Entwicklung im Rahmen der Bauleitplanung eigenverantwortlich zu gestalten.

Gesetzliche Grundlage der Bauleitplanung ist das Baugesetzbuch (BauGB). Bauleitpläne im Sinne des BauGB sind der Flächennutzungsplan (FNP), als vorbereitender Bauleitplan und die Bebauungspläne (B-Plan), als verbindliche Bauleitpläne.

Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan)

Im Flächennutzungsplan ist für das gesamte Gemeindegebiet die voraussichtliche Art der Bodenordnung in den Grundzügen darzustellen. Gesetzlich geregelt sind die Inhalte im § 5 Baugesetzbuch (BauGB).  mehr…

Ausschnitt Hörde und Umgebung aus dem FNP-Online
Bild: Alle Rechte vorbehalten Stadt Dortmund

Bebauungsplan (verbindlicher Bauleitplan)

Der Bebauungsplan entwickelt sich aus dem bestehenden Flächennutzungsplan und bezieht sich auf ein Teilgebiet der Gemeinde, niemals auf das gesamte Stadtgebiet.

Die groben Darstellungen im Flächennutzungsplan hinsichtlich der Bodenordnung werden im Bebauungsplan konkretisiert, differenziert und detailliert festgesetzt. Dies ermöglicht dem Bebauungsplan - im Gegensatz zum Flächennutzungsplan - auf die städtebauliche Wirkung bzw.- das Erscheinungsbild eines Stadtgebiets Einfluss zu nehmen.  mehr…

Bebauungsplan des Baugebiet Lü 179 Volksgartenstraße
Bild: Stadt Dortmund / Katasteramt

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