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Westfalenhalle im Winter

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Timo Lange

Integrierte Stadtbezirksentwicklungskonzepte (InSEKt)

Nachhaltige Lösungsansätze lassen sich – insbesondere vor dem Hintergrund immer knapper werdender finanzieller und personeller Ressourcen – nur in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten erreichen. Daher kommt Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten eine große Bedeutung zu.

Das Erfordernis, auf Stadtbezirksebene integrierte Entwicklungskonzepte zu erarbeiten, wurde in Dortmund bereits früh erkannt. Am 14.12.2000 fasste der Rat der Stadt Dortmund den Beschluss zur Erarbeitung von Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten (InSEKts). Die daraufhin im Jahr 2004 veröffentlichten InSEKts dienten als inhaltliche Grundlage für die Erarbeitung des neuen Flächennutzugsplans und begleiteten fachlich dessen Aufstellungsprozess.

Phoenix West

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Die InSEKts erlauben einen fachlich umfassenden Überblick über den Status quo, Entwicklungspotenziale und -perspektiven für jeden der zwölf Dortmunder Stadtbezirke. Die lokalen Besonderheiten, Funktionen und Aufgaben der einzelnen Stadtbezirke werden dabei hervorgehoben. Inhaltlich werden die Fachressorts Stadtentwicklung, Einzelhandel, Wohnen, Freiraum und Umwelt, Wirtschaftsflächen, soziale und technische Infrastruktur, Sportstätten, Freizeit und Kultur, Weiterbildung, Verkehr und Mobilität, öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Denkmalpflege berücksichtigt.

Von ihrem Konkretisierungsgrad stehen die InSEKts als informelle Planwerke zwischen dem Flächennutzungsplan und den Bebauungsplänen.

Eine erste Aktualisierung erfolgte mit den Fortschreibungsentwürfen im Jahr 2007. Während der Erstellung der Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte 2004 und auch nach Vorliegen der Fortschreibungsentwürfe 2007 wurde in Dortmund in beispielhafter Weise ein Dialog mit fachlich und räumlich berührten Fachleuten, Interessensgruppen und Bürgerinnen und Bürgern geführt. So wurde sicher gestellt, dass sowohl die lokalen Detailkenntnisse der Bürgerinnen und Bürger vor Ort als auch das Fachwissen der Verwaltung in einer qualitätsvollen Planung vereint wurden.

Kran am Südhafen

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Auf Grundlage dieses Dialogprozesses und der Fortschreibungsentwürfe aus dem Jahr 2007 wurde dann im Jahr 2009 für jeden der zwölf Dortmunder Stadtbezirke ein aktualisiertes Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept veröffentlicht.

Dass der in Dortmund gepflegte Dialog Vorbildcharakter hat, zeigt das Diplom des Europäischen Verwaltungspreises (European Public Sector Award), das Dortmund im November 2007 in der Kategorie „Gemeinsam handeln“ verliehen wurde.

Darüber hinaus sieht das Land NRW die Dortmunder InSEKts als Entwicklungskonzepte an, die für Projekte der Stadtentwicklung und Stadterneuerung Bestandteil von Förderanträgen sein können. Mithilfe der InSEKts ist Dortmund in der Lage, kurzfristig Anträge für entsprechende Projekte im gesamten Stadtgebiet zu stellen – diese Flexibilität ist unter Städten vergleichbarer Größe einmalig!

Für die Projektarbeit innerhalb der Verwaltung liefern die Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte einen hilfreichen inhaltlichen Überblick. Insbesondere die Darstellung der geplanten Vorhaben vereinfacht die Arbeit beim Projekteinstieg.

Ansprechpartner

Stadt Dortmund - Stadtplanungs- und BauordnungsamtMatthias DropAnsprechpartner

Stadt Dortmund - Stadtplanungs- und BauordnungsamtStefan ThabeAnsprechpartner

Downloads zu den Stadtbezirken

Entwicklungsberichte

In den Jahren 2013/2014 erfolgte eine Zusammenstellung über den Umsetzungsstand der in den InSEKts 2009 beschriebenen Projekte sowie über neue/ geplante Projekte in den einzelnen Stadtbezirken. Bei Interesse an diesen Zusammenstellungen wenden Sie sich bitte an die oben genannten Ansprechpartner.

Neben den Entwicklungskonzepten auf Stadtbezirksebene werden zur Unterstützung der Entwicklung auf kleinräumiger Ebene (statistische Bezirke bzw. statistische Unterbezirke) Entwicklungsberichte erstellt. Auch hier steht der integrierte Erarbeitungs- und Handlungsansatz im Vordergrund.

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt