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Friedensplatz, Berswordthalle und altes Stadthaus

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Masterpläne in Dortmund

Ein Masterplan ist ein Plan für Projekte und Perspektiven. Er baut Brücken und schafft Integration.

Er beschreibt Möglichkeitsräume, Akteure und ihre Interaktionsfähigkeiten sowie sogenannte Win-Win-Situationen zwischen verschiedenen Akteuren. Er enthält die Aufforderung an die Stadtgesellschaft zum Mitmachen bei der Zukunftsgestaltung der Stadt.

Bei der Arbeit an der positiven Zukunft der Stadt Dortmund werden die unterschiedlichen Aktivitäten verschiedenster Akteure im Rahmen eines Masterplanes für das neue Dortmund gebündelt. Hierbei ist ein wesentliches Leitbild die Entwicklung Dortmunds als Oberzentrum in der Metropolregion Rhein-Ruhr und die weiterhin erfolgreiche Fortführung des Strukturwandels nicht nur im Bereich der Wirtschaft, sondern auch im Hinblick auf die räumliche Situation und die Nutzungsstruktur in der Stadt. Daher kommen Beiträge aus den verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge wie Wohnen, Arbeiten, Soziales, Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung und Städtebau.

Weitere Informationen zu den Dortmunder Masterplänen

Die Steuerung dieser Bereiche ist ureigene Aufgabe der Stadt und der verantwortlichen Entscheidungsträger.

Im Planungs- und Umweltdezernat wurden seit dem Jahr 2001 insgesamt sechs Masterpläne zu den Themen Umwelt, Mobilität, Einzelhandel, Wirtschaftsflächen, Wohnen und Vergnügungsstätten auf den Weg gebracht.

Diese Masterpläne unterscheiden sich in ihrer Thematik und den beteiligten Akteuren, aber auch hinsichtlich des Erarbeitungsprozesses. Gemeinsam ist ihnen, dass sie dialogorientiert erarbeitet wurden und nach Art und Inhalt nicht durch Gesetze festgelegt sind. Insofern ergänzen und flankieren Masterpläne das formelle Flächennutzungsplanverfahren.

Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des in der Stadt Dortmund laufenden Agendaprozesses. Angesprochen werden die verschiedenen Akteure aus Politik und Fachwelt, aus Institution und Verwaltung sowie aus der interessierten Bürgerschaft. Der Prozess bei der Bearbeitung eines Masterplans führt zu einer Kultur des Diskurses und zur Konsensfindung. Er schafft Transparenz und Verständigung. Damit wird die städtische Politik zu den einzelnen Fachthemen auf eine breite Basis gestellt. Das Dortmunder Modell der Masterpläne ist mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und anerkannt. Insofern ist es nur konsequent, den Masterplanprozess in Dortmund fortzuführen.

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Masterpläne in Dortmund

Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Dortmund ist federführend in der Erstellung der Masterpläne Mobilität, Einzelhandel und Vergnügungsstätten. Die anderen Masterpläne werden von anderen städtischen Ämtern, wie dem Umweltamt, dem Amt für Wohnen und Stadterneuerung und der Wirtschaftsförderung Dortmund erstellt.

Masterplan Mobilität

Der Masterplan Mobilität ist die strategische Konzeption der Verkehrsplanung auf der Ebene der Flächennutzungsplanung. Er ist aber mehr als ein verkehrlicher Fachbeitrag, da er deutlich über die reine Trassenvorsorge hinaus geht.  mehr…

Masterplan Einzelhandel

Der Masterplan Einzelhandel wurde von der Planungsverwaltung in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren erarbeitet und dient als Grundlage für die zukünftige Einzelhandelsentwicklung in Dortmund.  mehr…

Masterplan Wohnen

Der Masterplan Wohnen bildet als nicht normiertes Planungsinstrument einen Orientierungsrahmen für die zukünftige Entwicklung der Dortmunder Wohnungspolitik. In diesem Zusammenhang werden die folgenden drei Ziele empfohlen:
1) Stützung des Strukturwandels,
2) Weiterentwicklung des Wohnungsmarktes in Richtung Qualität und Eigentumsbildung,
3) Stärkung der Attraktivität Dortmunds als Wohnstandort.

Wohnhäuser

Masterplan Wirtschaftsflächen

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Wirtschaftsflächen in Dortmund. Dies umfasst Büroobjekte/-projekte, Gewerbeflächen sowie Gewerbe- und Industrieimmobilien.  mehr…

Masterplan Vergnügungsstätten

Seit der Novellierung der Verordnung über Spielgeräte und andere Gewinnmöglichkeiten (Spielverordnung) im Jahr 2006 ist die Zahl der Spielgeräte auch in Dortmund spürbar angestiegen.

Mit der verstärkten Präsenz von Spielhallen, Wettbüros und Internetcafés gehen in ihrem direkten Umfeld und im öffentlichen Raum städtebaulich unerwünschte Begleiterscheinungen einher. Um negative Auswirkungen einschränken und die Ansiedlung neuer Vergnügungsstätten besser steuern zu können, wurde mit dem Masterplan Vergnügungsstätten ein strategisches Handlungskonzept erarbeitet. Darin wurden für das gesamte Stadtgebiet einheitliche Steuerungsrichtlinien aufgestellt, die durch die Umsetzung in der verbindlichen Bauleitplanung Rechtskraft erhalten.

Masterplan Vergnügungsstätten [pdf, 13,7 MB]
Ratsvorlage zum Masterplan Vergnügungsstätten [pdf, 1,1 MB]

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt