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Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Bild: gpm

Verkehrskonzept Hafen

LKW fährt über die Brücke vor dem Alten Hafenamt

Dortmunder Hafenamt

Nach Abschluss des umfangreichen Dialogverfahrens Hafenverkehr hat der Rat der Stadt Dortmund am 25.06.2015 das daraus erarbeitete Verkehrskonzept Hafen mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen beschlossen.

Die Stadtverwaltung, die DSW21 und die Dortmunder Hafen AG hatten seit Juli 2013 ein Dialogverfahren zum Hafenverkehr durchgeführt. Dieses Dialogverfahren wurde von einem Arbeitskreis aus Vertretern der Bürgerschaft, Interessenverbänden, Bürgerinitiativen, Politik, Verwaltung sowie Hafen AG und DSW21 begleitet. Dieser Arbeitskreis hat u.a. an der Auswahl eines Fachgutachters mitgewirkt.

Der Gutachter – die Ingenieurgemeinschaft für Verkehrswesen - Brilon Bondzio Weiser GmbH aus Bochum – hat alle Problempunkte und Maßnahmenvorschläge zum Hafenverkehr gesammelt, ausgewertet und untersucht. Viele dieser Vorschläge sind im Rahmen der ersten öffentlichen Dialogveranstaltung am 20.01.2014 von Bürgerinnen und Bürgern aus der Nordstadt, Huckarde und Deusen sowie von Unternehmern aus dem Hafen gemacht worden. Der Arbeitskreis hat dann im Anschluss die Verkehrsuntersuchung kritisch begleitet. Die Ergebnisse sind in einer zweiten Dialogveranstaltung am 24.11.2014 wieder allen Interessierten vorgestellt worden.

Auf Basis der Ergebnisse des Fachgutachters hat die Verwaltung ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen, das dazu beiträgt, einerseits kurzfristig konkrete Problempunkte wie Straßenschäden zu beheben und andererseits langfristig Optionen offen zu halten. Bei den kurzfristigen Maßnahmen sollen Fahrbahnsanierungen (teilweise auch mit lärmminderndem Asphalt) und die Anpassung der Signalsteuerung vorgenommen werden. Mittelfristig sind Maßnahmen wie ein Kreisverkehr am Knoten Kanalstraße / Schäferstraße und die vertiefende Prüfung des Vollanschlusses der Westfaliastraße mit der OWIIIa / Mallinckrodtstraße vorgesehen.

Folgende Maßnahmen sind vom Rat beschlossen worden:

  • 1. kurzfristige Maßnahmen (Umsetzung in 2015/16):
    • Gutachten zur Ermittlung des Ertüchtigungsaufwandes für die Emscherbrücke an der Franz-Schlüter-Straße
    • Lärmmindernder Asphalt in der Huckarder Straße zwischen OWIIIa / Mallinckrodtstraße und Franziusstraße
    • Lärmmindernder Asphalt in der Eberstraße von Burgholzstraße bis Münsterstraße
    • Optimierung der Lichtsignalanlagen an den Knoten Emscherallee / Lindberghstraße und Emscherallee / Parsevalstraße
    • Sanierung der Schäferstraße von Speicherstraße bis Kanalstraße
    • Sanierung der Kanalstraße von OWIIIa / Mallinckrodtstraße bis Schäferstraße
    • Sanierung der Pottgießerstraße von Lindenhorster Str. bis zur 2. Kurve inkl. Abflachen der Kurven als Maßnahme im Vorgriff auf die Nordspange
    • Sanierung der Westererbenstraße von Hs Nr. 75 bis Weidenstraße
  • 2. mittelfristige Maßnahmen (2016-2020)
    • Erstellung eines Gutachtens zur weiteren Qualifizierung des Vollanschlusses der Westfaliastraße an die OWIIIa / Mallinckrodtstraße und Betreiben des erforderlichen Planverfahrens
    • Umbau des Knotens Schäferstraße / Kanalstraße zu einem Kreisverkehr
    • Umstellung der Umlaufzeiten an rd. 9 Signalanlagen im Umfeld des Knotens Immermannstraße / Münsterstraße von heute 60s auf 72s
  • 3. langfristige Maßnahmen
    • Erstellung eines Brückenbauwerks zur Anbindung der Westfaliastraße an die OWIIIa / Mallinckrodtstraße (Vollanschluss Westfaliastraße)
  • Ergänzend dazu hat der Rat auf Antrag der BV Innenstadt-Nord in das Verkehrskonzept Hafen aufgenommen:
    • Einbeziehung der geplanten Nordspange in das Verkehrskonzept Hafen
    • Prüfung von Tempo 30 in der Immermannstraße und der Treibstraße/Grüne Straße

Zum Thema

Alle Unterlagen des Arbeitskreises stehen der interessierten Öffentlichkeit auf den Internetseiten des Moderationsbüros iku – Die Dialoggestalter zur Verfügung.

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