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Stau auf der Autobahn

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): photocase.com / elke

Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten

Die Stadt Dortmund benötigt aktuelle Grundlagen für die Stadt- und Verkehrsplanung. Von wo nach wo bewegen sich die Dortmunderinnen und Dortmunder, mit welchem Verkehrsmittel und zu welchem Zweck?

Die Stadt Dortmund benötigt aktuelle Grundlagen für die Stadt- und Verkehrsplanung. Von wo nach wo bewegen sich die Dortmunderinnen und Dortmunder, mit welchem Verkehrsmittel und zu welchem Zweck?

Diese und weitere Daten sind erforderlich, um das bisherige verkehrsplanerische Handeln zu überprüfen. Ebenso können die Ergebnisse Grundlage für neue Strategien für die Zukunft sein.

Daher wurden vom 10. September bis zum 17. Oktober 2013 rd. 8.000 Dortmunderinnen und Dortmunder in über 3.500 Haushalten zu ihrer Mobilität befragt. Allen dafür noch einmal herzlichen Dank.

Die Befragung bestand aus drei Teilen. Einerseits ging es um die Anzahl an Pkw, Fahrrädern und ÖPNV-Tickets des gesamten Haushaltes. Andererseits sollten alle Personen des Haushaltes Angaben zu ihrer Verkehrsmittelnutzung machen und Fragen z.B. zum Radverkehr beantworten. Kern der Befragung war das sog. Wegeprotokoll, mit dem für einen Stichtag jeder Befragte die Start- und Zielorte, die Fahrtzwecke und die genutzten Verkehrsmittel der täglichen Wege erfassen sollten.

Die Haushaltsbefragung hat gezeigt, dass die Anstrengungen der Stadt Dortmund zur Förderung einer umweltfreundlichen Mobilität weiter Wirkung zeigen. Die Auto¬orientierung geht zurück und die klimafreundlichen Verkehrsmittel legen weiter zu. Dass das Fahrrad im Alltag der Dortmunder mittlerweile eine größere Bedeutung gewonnen hat, ist erkennbar und entspricht der allgemeinen Wahrnehmung.

Diagramme

Vergleich der Verkehrsmittelwahl bei Alltagswegen 2005 zu 2013, Angaben in Prozent der täglichen Wege

Insgesamt gibt es jedoch noch deutliches Potenzial für den Rad- und Fußverkehr vor allem auch innerhalb der einzelnen Stadtbezirke.

Ziel ist es im Jahre 2018 die Befragung zu wiederholen, um alle fünf Jahre die Datengrundlage zu erneuern und eine Evaluierung der verkehrsplanerischen Maßnahmen zu erhalten.
Die wichtigsten Ergebnisse sind in einer Vorlage für den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen aufbereitet worden. Diese Vorlage kann hier heruntergeladen werden.

Zum Thema

Sollten Sie Fragen zur Haushaltsbefragung haben steht Ihnen das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt via E-Mail zur Verfügung.

Stadtplanungs- und Bauordnungsamt